Themenabend „Bildungspolitik“ (18.01.2023) – Ergebnis

Gastreferent:
Kai Eicker-Wolf, Referent für finanzpolitische Fragen etc. der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hessen
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Es gibt immer mehr Schulabbrecher sowie über 7 Millionen Analphabeten. Immer weniger Jugendliche erfüllen die Voraussetzungen für eine berufliche Ausbildung.
In der Grundschule fallen ca. ein Drittel der Schülerinnen und Schüler in ihren Leistungen zurück.
Die „Spaltung der Gesellschaft“ vertieft sich AUCH durch unzureichende Bildung weiter.
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Der Themenraum „Bildung, Chancengleichheit & Digitalisierung“ der Sammlungsbewegung aufstehen hatte alle Interessierten zu einer bundesweiten Zoom-Videokonferenz eingeladen, um ihre Erfahrung(en) mit dem Bildungssystem einzubringen und dem Referenten Fragen zur allgemeinen Bildung (Schulbildung), beruflichen Bildung, zum Studium, zum Arbeitsleben etc. zu stellen oder Diskussionen zu diesen und weiteren bildungspolitischen Themen anzustoßen.
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Gemeinsam nutzten wir den Themenabend auch, um über unsere weitere Vorgehensweise zur Umsetzung unserer Forderungen im Bildungsbereich zu beraten, um die aktuelle Regierung zum Umdenken und damit zur Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Bildung für alle Generationen zu bewegen.
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Anregungen/Hinweise aus der Diskussionsrunde:
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Bildung finanzieren statt Waffenlieferungen in die Ukraine und Aufrüstung!
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Bildung finanzieren: Unternehmens-, Erbschafts-, Vermögens-, Einkommenssteuer, Kredite, Schuldenbremse aufheben
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Bildungspolitik statt Kriegspolitik!
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Investitionsstau (KITA: ca. 10 Mrd. €/Schulen: ca. 40 Mrd. €) beseitigen!
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Kurzsichtige unzweckmäßige Planungen für KITAs und Schulen (Einsparungen, Zweckbauten, Akustik, Raumhöhen, Sonnenschutz, Flurbreiten, Anzahl/Größe der Räume)
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Zusätzliche Fachkräfte ausbilden (allein in Hessen fehlen ca. 30.000 KITA-Stellen)!
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Pädagogische Berufe in der Gesellschaft aufwerten!
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Dringender Handlungsbedarf besteht an Grund-, Förder- u. Berufsschulen.
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Umgehende bedarfsgerechte Qualifizierung (Stundenzahlen anpassen) der Seiten- u. Quereinsteiger und Dauerbeschäftigung anbieten!
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Bezahlung in den Ländern anpassen (Beginner: A13). Ferienzeiten auch bezahlen!
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Überbelastungen (Krankenstand) der Lehrkräfte reduzieren (Stundenzahlen, Klassenstärken, zusätzliche Leistungen, erschwerte Bedingungen, Dokumentationen, Gespräche, Vertretungen)!
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Verrohung der Gesellschaft/ fehlende Anerkennung des Berufsstandes
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Hochschulen: Aktuell sind ca. 20% Beschäftigte fest und 80% befristet angestellt und müssen zusätzliche Leistungen übernehmen.
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Reinigungsleistungen für die Einrichtungen erhöhen/finanzieren!
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Ausbildung der Fachkräfte erfolgt nicht bedarfsgerecht (passendes Lehramt)
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Fehlende Informatikausbildung (Schüler & Lehrer) (außer in Mecklenburg-Vorpommern)
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Fehlende Rahmenbedingungen für Inklusion und Integration
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Mangelnde berufliche Fortbildungen in allen Bereichen
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Fehlende Seniorenbildung, politische Bildung, Sport und Kultur „gehen den Bach herunter“
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Der Politik fehlt das Interesse, die Voraussetzungen für Bildung zu verbessern.
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