Vorwärts in die Zukunft

Stell Dir vor…ein aufstehen-Manifest

Wieso brauchen wir jetzt ein aufstehen-Manifest?

Aufstehen hatte schon mit der Bürgertagswahl einen entschlossenen Schritt in Richtung neuer Formen der bürgerlichen Mitbestimmung gemacht. Dem Gründungsaufruf folgend sollte Aufstehen sich ein Programm geben, das uns wieder einen sozialen Zusammenhalt gibt. Dieses Programm soll die verbindende Vision aller werden, die davon überzeugt sind, dass der Mensch ein soziales Lebewesen ist und eine soziale Gesellschaft braucht. Es geht um viel, darunter Fairness, Glück, Umwelt, Frieden, Demokratie, Mitbestimmung und Freiheit.

Das Manifest ist für die Menschen, die nach Gerechtigkeit dürsten, es ist für all jene, die verunsichert sind, weil sie keine Rücklagen mehr haben. Es ist an der Zeit deutlich zu machen, dass sie nicht nutz- oder wertlos sind, dass ihre Arbeit und Lebensleistung wichtig und wertvoll sind. Es ist nicht wahr, dass kein Geld für unser Leben da ist.

Sehr wenige Menschen sind in den letzten beiden Dekaden noch unermesslich reicher geworden, ein großer Teil von uns aber ärmer. Es ist auf den ersten Blick nicht sichtbar, doch über die Bildung von Monopolkonzernen ist es diesen reichen Eliten gelungen, sich die Werte, die wir erschaffen haben, anzueignen. Die Konzerne in der Wirtschaft, in Medien- und Kulturlandschaft bestimmen nicht nur die Produktion, sondern kontrollieren auch Informationen, Energie, Geld- u. Lebensmittel. Sie entscheiden über Krieg und Frieden, bestimmen die Politik, dominieren die Parteien, die Gesetzgebung und den Staat. Diese Ansammlung von Besitz und Macht ist eine unmittelbare Bedrohung von Freiheit, Menschenrechten und Demokratie. All diese Mittel, die dem Allgemeinwohl durch die Regierungspolitik der letzten Jahrzehnte entzogen wurden, konzentrieren sich nun in den Händen weniger. Aber wir wollen sie zurückgewinnen, um eine bessere Gesellschaft aufzubauen.

Wir wollen die Verfilzung in den Funktionärsebenen von Parteien und Gewerkschaften mit den wirtschaftlich Mächtigen beseitigen und wirkliche Demokratie in die Parlamente und Institutionen hineintragen.

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Die Diskussionsgrundlage

Eine Redaktionsgruppe hat sich nun zusammengefunden, einen Entwurf für ein Manifest der Sammlungsbewegung aufstehen als Diskussionsgrundlage zu erarbeiten.

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Die Gliederung für das aufstehen-Manifest

Unser Manifest soll aus 3 Teilen bestehen.

Wir werden mit der Vision beginnen, die der Bewegung Kraft und Ziel gibt.

Wie soll unser Leben in naher Zukunft aussehen, wofür lohnt es sich zu kämpfen?

Der zweite Teil des Manifestes soll aus einer Analyse der Entwicklung der letzten beiden Jahrzehnte bestehen. Darin wollen wir noch einmal klar herausarbeiten, wie wir von den Regierungen belogen und betrogen wurden zum Vorteil und Bereicherung besonders des reichsten Zehntels unserer Gesellschaft.

Im dritten Teil wollen wir die Möglichkeiten, Wege und Voraussetzungen für die Umsetzung unserer Vision aufzeigen und erarbeiten.

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Wie soll die Diskussion stattfinden?

Den gesamten Entwurf werden wir in Teilabschnitten zur Diskussion stellen.

Jeder Aufsteher, jede Aufsteherin kann sich beteiligen und einbringen.

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Beschlussfassung durch elektronische Abstimmung 

Zum Abschluss sollen alle in der Bewegung in die Beschlussfassung durch elektronische Abstimmung einbezogen werden.


Für die Diskussion werden wir zeitnah ein Tool bereitstellen.


Zur Vorbereitung findet eine Diskussion per Videokonferenz statt: 

In Vorbereitung der Diskussion findet am Sonntag, dem 12. März um 16 Uhr eine Diskussion mit

Prof. Dr. Michael Hartmann über sein Buch statt:

„Die Abgehobenen – Wie die Eliten die Demokratie gefährden“ 

Prof. Dr. Hartmann arbeitete als Prof. für Soziologie an der TU Darmstadt.

Er ist Verfasser zahlreicher Bücher und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von ATTAC.

Zoom-Meeting beitreten:

https://us02web.zoom.us/j/83113126437?pwd=SW5ObFZTVFFrNDlpQlNYR2hZODFFUT09

Meeting-ID: 831 1312 6437

Kenncode: 807125

Dazu laden wir Euch sehr herzlich ein.

Der Vorstand des aufstehen-Trägervereins Sammlungsbewegung e.V. (Berlin)