Ein Klima der Abrüstung
Zum Thema Klimabewegung: Die Klimabewegung sollte sich deutlich gegen die Unterstützung der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten aussprechen. Denn durch den Einsatz von Panzern, Flugzeugen, Raketen etc. werden Unmengen an CO2 emittiert.
Diese Kriege erfordern eine ungeheure Ausweitung der Rüstungsproduktion weltweit. Auch dadurch steigen die CO2-Emissionen drastisch.
Außerdem belastet der Abbau der benötigten Rohstoffe die Umwelt stark.
Der Wiederaufbau nach Kriegsende führt zu einem gewaltigen Ressourcenverbrauch bei gleichzeitig wachsenden CO2-Belastungen.
Zusätzlich findet – bei Benutzung von Uran-Munition – eine lang anhaltende Vergiftung von unter anderem agrarisch genutzten Flächen sowie des Grundwassers statt.
Die Unterstützung der Kriege durch Aufrüstung und Waffenlieferungen verringert die finanziellen Spielräume für die Bewältigung von dringenden Gemeinwohlaufgaben und gefährdet damit den sozialverträglichen Umbau von Wirtschaft und Infrastruktur sowie alle Pläne, die Klimaerwärmung vor den Kipppunkten doch noch zu stoppen.
Kriege führen zu immer mehr menschlichem Leid und materieller Zerstörung und damit zu Traumata und tieferem Hass zwischen den kriegsführenden Völkern.
Kriege verhindern friedliche Lösungen, zum Beispiel Minsk II, Osloer Abkommen etc.
Kriege vergiften damit das Klima zwischen Völkern, vor allem durch Morde an Kindern.
Trotz aller erlebten Verletzungen brauchen wir für die Abwendung der drohenden Klima- und Umweltkatastrophe unbedingt ein Klima der Abrüstung, gegenseitige vertrauensbildende Schritte, globale Kooperation und Versöhnung.
Dominik Hölzer („Sammlungsbewegung aufstehen“),
Altendiez
(Hinweis: Veröffentlicht am 1. Februar 2024, Seite 10, Kultur & Service – Leserbriefe)