DRINGENDER AUFRUF – 8. Juni 2024, 10 Uhr,

auf dem Marktplatz in Deinem Ort –

Sich einbringen gegen Kriegspolitik!

8. Juni 2024 in Emden

8. Juni 2024 in Neumünster

8. Juni 2024 in Buckow

8. Juni 2024 in Magdeburg

…

Hinweise zur Umsetzung der Aktion

  • Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung auf, die Kriegspolitik der Bundesregierung nicht mittragen.

  • Der konkrete Versammlungsort sollte mit Plakat/ Schild/ Fahne mit Friedenssymbol gekennzeichnet werden.

  • Eine Person sollte die Initiative ergreifen und die Menschen am Versammlungsort zusammenführen (Wir zählen hier auf Teilnehmer der Sammlungsbewegung aufstehen.).

  • Wer eine entsprechende Technik zur Verfügung hat, der kann diese gern benutzen, sie ist aber nicht zwingend erforderlich.

  • Ein stummer Protest der Anwesenden mit entsprechender Friedenssymbolik (keine Parteifahnen, keine Nationalfahnen) ist ok.

  • Es besteht die Möglichkeit die unten angefügte Presseerklärung und/oder den Flyer zu verlesen bzw. zu verteilen.

  • Ihr könnt das Logo „Die Waffen nieder – Nie wieder Krieg!“ gern ausdrucken und zur Kundgebung mit verwenden.

  • Wichtig: Bitte Fotos der Aktion machen (siehe auch im aktuellen Newsletter unter „Verschiedenes“ die internationale Fotoaktion) und bitte senden an: dialog@aufstehen.de

  • Die Gelegenheit nutzen, um mit den Anwesenden nächste Aktionen zu beraten.

  • Wir wünschen gutes Gelingen!

Link: https://machmit.aufstehen.de/mitmachen/images/Presse-InfoUkraine-IniAktionen_31.05.pdf

Link: https://machmit.aufstehen.de/mitmachen/images/FlyerKriegseskalationStoppen_vonIsabelle.pdf

Allen Menschen, die der Meinung sind, dass sie allein nichts erreichen können, denen sagen wir: „Doch Du kannst!“ und „Wenn sich alle diese  Menschen zusammentun, dann sind sie eine Macht, die in der Lage ist, nachhaltige Veränderungen zu erzielen!“

Sei dabei am 8. Juni 2024 um 10 Uhr auf Deinem Marktplatz, mach ein Foto mit Friedenssymbol und sende es bitte an dialog@aufstehen.de, trau Dich!

Menschen, die hoffen, dass sie am 8. Juni 2024 um 10 Uhr nicht allein auf ihrem Marktplatz stehen werden gibt es in:

 Potsdam

Brandenburg an der Havel

 Falkensee

 Halle/Saale

 Rostock

 Trier

 Zwickau

 Chemnitz

Termine für bereits organisierte Kundgebungen:

8. Juni 2024 (Sa.), 11.45 Uhr, Neumünster, vor der Buchhandlung Krauskopf

8. Juni 2024 (Sa.), 14 Uhr, Köln, Appellhofplatz

8. Juni 2024 (Sa.), 10 Uhr, Landeshauptstadt Dresden, Neumarkt

8. Juni 2024 (Sa.), 10 Uhr, Landeshauptstadt Magdeburg, Alter Markt

Wenn auch Euer Termin hier stehen soll, dann bitte an dialog@aufstehen.de schreiben.

DRINGENDER AUFRUF

Liebe Friedensfreunde

Es ist 30 Sekunden vor 12!

Alle friedliebenden Menschen müssen jetzt gemeinsam in ihren Orten gegen die Kriegstreiber in den Entscheidungsebenen aufstehen! (Redaktionsteam)

Kommt am 8. Juni 2024 (Samstag) um 10 Uhr auf den Marktplatz Eures Ortes und steht gemeinsam gegen den drohenden atomaren Weltkrieg, gegen Kriegstreiberei, gegen Aufrüstung, gegen deutsche Waffen auf russisches Territorium und für friedliche Koexistenz der Staaten, für eine zwei Staaten-Lösung in Gaza und für die Beendigung aller militärischen Kriege und Konflikte auf! (Redaktionsteam)

(Hinweis: Mit einer formlosen Anmeldung (48 Stunden vorher) bei der zuständigen Versammlungsbehörde kommt man in den Genuss von Polizeischutz vor Störern.) (Redaktionsteam)

Hier eine dringende hör- und eine Leseempfehlung:

https://www.youtube.com/watch?v=MRUpAQEi2tM&t=1448s

https://globalbridge.ch/wir-schlafwandler-oder-nachmittag-schwimmschule

Wenn wir diese schreckliche, fatale Kriegseskalation jetzt nicht stoppen und verhandeln, riskieren gerade wir Europäer Alles zu verlieren.
„Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr aufzufinden.“
Bertolt Brecht

Kriegen wir nächstes WE eine Großdemonstration hin? Oder finden wir eine andere Aktionsform – z.B. alle mit Friedensfahnen und Schildern nach Waffenstillstand- und Verhandlungsforderungen in die Wahllokale. Ein Generalstreik wäre auch eine gute Sache.

Wir brauchen Großdemonstrationen für Frieden! Dabei ist es wichtig Frieden auch zu definieren – denn das Wort steht irreführender Weise sogar auf den Wahlplakaten der Kriegstreiber von CDU, FDP, SPD und Grünen. Frieden schaffen geht nur ohne Waffen, Konfliktlösung geht nur durch Verhandlungen – alle die von „Moral“ faseln und nach noch mehr Waffen und Sieg schreien wollen Krieg und sind sich nicht im Klaren, dass dieser, wenn er weiter eskaliert nicht nur die Vernichtung der Ukraine, sondern auch Europas bedeutet. Und natürlich muss dabei auch die NATO als gefährliches Kriegs und Eskalationsbündnis und größte Gefahr für unsere Sicherheit in Europa benannt werden und die Forderung zu ihrer Ersetzung durch ein neues System kollektiver Sicherheit in Europa mit Russland gestellt werden!

Das heißt solche Demonstrationen wie am WE in vielen Orten „gegen rechts“, an der Seite der rechten Kriegstreiber von CDU, FDP, SPD und Grünen sind kontraproduktiv – denn dadurch wird Ihnen von der Friedensbewegung quasi eine Legitimation für ihren Kriegskurs gegeben!

Die westlichen Regierungen haben sich dafür entschieden den Stellvertreterkrieg in der Ukraine zu eskalieren. Waffen aus Nato-Staaten, darunter auch aus Deutschland, sollen nun auch Ziele in Russland treffen. Soldaten aus Nato-Staaten nun möglicherweise auch offiziell in den Krieg eintreten. Die Situation ist brandgefährlich und die Gefahr eines dritten Weltkrieges in greifbarer Nähe, auch wenn es viele Menschen noch nicht verstanden haben. Wir müssen in der Friedensbewegung nun in den nächsten Tagen überlegen was wir tun. Wir müssen dagegen, gegen diese Regierung demonstrieren, nicht an ihrer Seite, das ist essentiell! Dazu gibt es keine Alternative.

Hier übrigens noch ein unterstützenswerter Gewerkschaftsaufruf:

https://drive.google.com/file/d/1ZHCVH2lXNYP637JMUIqpWgcDvq2UZPUy/view

P.S. der „ARD-Deutschlandtrend“ zeigt, das Friedensthema rangiert für etliche Wähler an erster Stelle, sogar noch vor dem Thema Soziale Sicherung. Für 27 Prozent aller Wähler ist es gegenwärtig für die Wahlen das wichtigste Thema. Das rangiert deutlich vor allem anderen. Ja so ist es, denn ohne Frieden ist alles andere nichts. Und die Situation ist durch die jüngsten Beschlüsse in Nato-Kreisen ja sehr gefährlich. Völlig unverständlich ist zugleich dass mit CDU/CSU eine Partei, die für eine unbegrenzte Eskalation des Kriegsgeschehens ist, ebenfalls an erster Stelle liegt.

Machen wir die EU-Wahlen also auch zu einer Abstimmung zum Thema Krieg und Frieden! Die Wahlentscheidung ist diesbezüglich dann klar: wählbar sind für Friedensbewegte nur Parteien, die sich ohne wenn und aber gegen Waffenlieferungen und für Abrüstung aussprechen. Auch eine klare Haltung gegen Wirtschaftskriege einnehmen. Nicht indes Parteien in denen es hochgestellte Kandidatinnen und Kandidaten, Funktionäre oder sogar Ministerpräsidenten gibt, die gegenteiliges fordern.

Viele Grüße

Isabelle

3. Juni 2024