aufstehen für den Erhalt des Klinikum Links der Weser
Die Koordinierungsgruppe von aufstehen-Bremen unterstützt die Forderung der Belegschaft und des Betriebsrats zum Erhalt des städtischen Klinikums Links der Weser und ruft die zuständige Gesundheitssenatorin auf, alle Pläne zur Schließung des Standorts fallen zu lassen. Dies gilt vor allem für die konkreten Planungen zur Verlagerung des bundesweit anerkannten Herzzentrums in das Klinikum Mitte.
Unsere beiden Mitstreiter und aufstehen-Mitbegründer Marlies und Sönke Hundt haben sich in den letzten Wochen mit Betroffenen und Verantwortlichen vor Ort unterhalten: mit Pflegekräften und anderen Mitarbeitern, Ärzten, Betriebsräten, Sachverständigen, Politikern und Beiratsmitgliedern. Herausgekommen ist ein hochinformatives Video, das unmissverständlich deutlich macht, dass das Klinikum Links der Weser unverzichtbar zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung im Bremer Süden und im Bremischen Umland ist.*
Ihr Fazit: Die drohende Schließung des Klinikums Links der Weser kann abgewendet werden. Aber es wird nicht einfach. Die zahlreichen Gespräche, Proteste, Brandbriefe, Demos, Runden Tische und nicht zuletzt die erfolgreiche Petition haben bereits Wirkung gezeigt.**
Marlies und Sönke Hundt: „Wenn der öffentliche Protest laut und der öffentliche Druck groß genug sind, wird es möglich sein, dass die Bürgerschaft den verhängnisvollen Beschluss revidiert. Wer kämpft, kann verlieren! Wer nicht kämpft, hat schon verloren!“
Die Krankenhausversorgung muss nach grundlegend anderen Gesichtspunkten organisiert werden: Krankenhäuser müssen von Konkurrenz und Kostendruck befreit und aufs Gemeinwohl verpflichtet werden. aufstehen fordert einen Gesundheitsfonds für gemeinwohlorientierte Krankenhäuser und die Rekommunalisierung bereits privatisierter Kliniken. Gesundheit ist keine Ware, in der Kriterien wie Wirtschaftlichkeit und Profit mehr zählen dürfen als kranke Menschen. Deshalb fordern wir die Abschaffung der Fallpauschalen (DRGs) zugunsten einer kostendeckenden, bedarfsgerechten Finanzierung.
Wir lehnen die geplante Zerschlagung und Filetierung des städtischen Klinikverbunds GeNo ab. Schluss mit der weiteren Ausblutung des Gesundheitswesens in Bremen. Stattdessen: Stärkung der städtischen Infrastruktur und Ausbau der öffentlichen Gesundheitsvorsorge.
aufstehen für den Erhalt des Klinikums Links der Weser.
* Link zum Video „Das LdW darf nicht sterben!“: https://youtu.be/S9aFHn7xFMs

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**Hinweis: Am 20. September 2023 findet im Bürgerhaus Obervieland um 18 Uhr eine öffentliche Regionalkonferenz mit Bürgermeister Bovenschulte (SPD), Gesundheitssenatorin Bernhard (DIE LINKE) u.a. statt.
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Manfred Steglich
Koordinierungsteam aufstehen–Bremen