aufstehen-Brandenburg an der Havel

Gast bei einer Sendung des RBB

Liebe Friedensfreunde,
ich war gestern (28.01.2025) Gast bei der im Betreff genannten RBB-Sendung.
Hier der Link zur Mediathek:
Viele die Live dabei waren oder die Sendung über das Fernsehen verfolgt haben, bescheinigten Fredericke Bender als Spitzenkandidaten des BSW zur Bundestagswahl einen kompetenten  und überzeugenden Auftritt.
CDU und Grüne bestätigten hier wieder, dass sie zu diplomatische Wegen zu Friedenslösungen nicht fähig oder bereit sind.
Da ich nicht der Meinung bin, dass mehr Waffen mehr Sicherheit bringen, hatte ich mich auf eine Wortmeldung vorbereitet.
Leider ist es mir in Folge der Regie des Moderators und auch aus Zeitgründen nicht gelungen, meine Argumente vollumfänglich darzulegen.
Deshalb im Anhang mein Redemanuskript.
FRIEDEN AUF DER WELT braucht eine starke Fraktion des BSW im nächsten Bundestag.
Deshalb am 23. Februar 2025 die Zweitstimme für das „Bündnis Sahra Wagenknecht“!

BSW

Mit kämpferischen Grüßen
 
Bernd Lachmann
Gründungsmitglied „Bündnis für Frieden“ Brandenburg
Telefon    :  03381-3468364  /  0151-25364189

Anhang: mein Redemanuskript

Westliche Politiker wollen uns auf einen neuen Krieg vorbereiten – wir sollen alle kriegstüchtig werden, weil Russland in 4-5 Jahren in der Lage wäre die NATO anzugreifen.

Wenn das die Wahrheit ist, wäre es dann nicht allerhöchste Zeit, dass Politiker weltweit alles unternehmen, diesen Krieg – den 3. Weltkrieg – mit dann vielleicht der Vernichtung der Menschheit zu verhindern?

Nein – das Gegenteil passiert!

Verteidigungsminister Pistorius verlegt 2024 eine Kampfbrigade der Bundeswehr mit 5.000 Soldaten und ihren Familien nach Litauen und spricht mit stolzer Brust von der Führungsverantwortung Deutschlands an der Ostflanke der NATO, also wieder einmal deutsche Soldaten in der Nähe der Grenzen Russlands.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz plant eine Warn-App, die den Bürgern im Ernstfall den nächstgelegenen Schutzbunker anzeigen soll.  Gleichzeitig wird aber auch der Rat erteilt, private Keller und Garagen zu Bunkern hochzurüsten.

Das Stockholmer Friedensinstitut Sipri veröffentlicht erschreckende Zahlen:

Die weltweiten Ausgaben für Rüstung betragen jährlich

2,4 Billionen Dollar. Das sind 2.400 Milliarden Dollar jährlich

Zeitgleich leiden weltweit rund 800 Millionen Menschen an Hunger.

Täglich sterben 24.000 Menschen den Hungertot, davon 20.000 Kinder!  Alle 13 Sekunden ein Kind.

Wenn wir wie Astronauten aus dem Weltall auf unsere Erde blicken würden, dann stellen wir fest – dieser Ball läuft nicht mehr rund!

Er bräuchte wie ein PKW-Reifen eine Auswuchtung mit Ausgleichsgewichten.

Ausgleichsgewichte für unsere Erde wären:

  • Weltweite Waffenstillstandsverhandlungen
  • Friedensverträge unter Beachtung der Sicherheitsinteressen aller beteiligten Staaten
  • Abrüstung bis hin zur Nichtangriffsfähigkeit
  • Konvention der Rüstungsindustrie, d.h. Umstellung der Produktion auf ziviler Güter und Dienstleistungen (Katastrophenschutz, THW, Feuerwehr, …)
  • Einsatz der freiwerdenden Gelder für die Bekämpfung von Hunger, Durst und Armut sowie für einen Schutz von Menschen, Tieren, Umwelt und Klima

Was hier in Holzdorf geplant ist, das sind ebenso wenig die benötigten Ausgleichsgewichte für unsere Erde, wie die 2026 geplante Stationierung weitreichender US-Raketen in Deutschland.

Zurück auf die Ausgangsfrage: „Schaffen Waffen mehr Sicherheit?“

Die Antwort klar und deutlich „NEIN“.

FRIEDEN SCHAFFEN OHNE WAFFEN  – das ist die richtige Zeitenwende!