„Antifaschismus muss gemeinnützig bleiben“ (Aufstehen Pankow)

„Antifaschismus muss gemeinnützig bleiben“, das forderte Aufstehen Pankow zusammen mit etwa 250 Antifaschist:innen auf einer Kundgebung am 21.10.2020 von den Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus.

Im November 2019 wurde der VVN-BdA die Gemeinnützigkeit entzogen. Grund genug ein Jahr später laut zu sagen, daß dieses politische Signal in Zeiten der zunehmenden faschistischen Bedrohung ein Fehler ist.

„Das Haus brennt und Sie sperren die Feuerwehr aus“: so mahnte die VVN-BdA-Ehrenvorsitzenden Esther Bejarano, die für viele Menschen im In- und Ausland spricht, die das als Versuch verstehen, Antifaschismus an den Rand der Gesellschaft zu drängen.

Gerade jetzt, wo die Gewalt von Rechts wächst und Morde, wie an Walter Lübcke und Attentate wie in  Halle und Hanau sich in eine lange Kette faschistischer Gewalt der letzten Jahre einreihen – gerade jetzt, wo ab Sommer 2019 immer neue, teils militante, rechte Netzwerke in staatlichen Sicherheits-Organen aufgedeckt werden – gerade jetzt, dürfen antifaschistische Aktivitäten nicht durch falsche politische Signale behindert werden.

Text: Sabine Scheffer

Fotos: Sabine Scheffer und Peter Vlatten