Tod eines Friedenskämpfers – Papst Franziskus

Liebe Friedensfreunde,

Papst Franziskus plädierte mit flammenden Apellen für den Frieden: „Stop it, please!“ warnte er uns eindringlich vor dem Dritten Weltkrieg. Er muss aus Verzweiflung gestorben sein, weil die Menschen das Wort Gottes nicht verstanden haben, weil sie nicht bereit waren, aus vergangenem Unrecht und Kriegen zu lernen – Selig sind, die Frieden stiften, / denn sie werden Kinder Gottes genannt werden. Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, / denn ihrer ist das Reich der Himmel.

Er darf nicht umsonst gestorben sein! beherzigt seine Worte jetzt:

„Frieden heißt NEIN ZUM KRIEG! Nein zu jedem Krieg, zur Logik des Krieges selbst, der eine Reise ohne Ziel, eine Niederlage ohne Sieger und ein Wahnsinn ist, für den es keine Entschuldigung gibt. Um Nein zum Krieg zu sagen muss man Nein zu den Waffen sagen! Denn wenn der Mensch dessen Herzen unstet und verwundet ist, Werkzeuge des Todes in Händen hält, wird er sie früher oder später einsetzen. Und wie kann man vom Frieden sprechen, wenn Produktion, Verkauf und Handel von Waffen zunehmen. Heute wie zur Zeit des Herodes bewegen sich die Machenschaften des Bösen im Schatten der Heuchelei und des Heimlichen. Wie viele Massaker ereignen sich in ohrenbetäubender Stille, ohne dass viele davon erfahren. Die Menschen die keine Waffen wollen, sondern Brot, die sich abmühen um über die Runden zu kommen, und um Frieden bitten wissen nicht wieviel öffentliches Geld für die Rüstung ausgegeben wird – doch sie sollten es wissen. Darüber soll man sprechen und schreiben, damit die Interessen und Gewinne bekannt werden, die die Drahtzieher des Krieges sind.“

Das heißt nicht passiv dabeizusitzen während Unrecht, Vertreibung, Mord an unschuldigen Zivilisten begangen wird. Soldaten – verweigert Euch, Bevölkerung, erhebt Euch – sagt Euren Regierungen, besonders solchen, die sich „Demokratie“ schimpfen: keine Waffenlieferungen!, keine sonstige Unterstützung von Krieg, sondern Druck auf alle kriegführenden Parteien die Waffen sofort niederzulegen und sich zu Verhandlungen mit gegenseitigen Interessensausgleich auf Augenhöhe zusammenzusetzen für mindestens eine friedliche Koexistenz.

Papst Franziskus sagte immer, was gesagt werden muss – erklärt das Offensichtliche – obwohl er dafür angegriffen wurde. Er ist eine der wenigen mutigen und vernünftigen Stimmen, die sich dem Kriegsgeheul der Heuchler entgegenstellen. Jeder weiß, dass ein Krieg nur durch Verhandlungen beendet werden kann, dass es im Krieg keine Gewinner gibt, sondern nur Verlierer. Jeder, dem es ehrlich um den Schutz und die Bewahrung von Leben, Natur, Menschenwürde und Gerechtigkeit geht, weiß, dass jeder Tag des Krieges einer zu viel ist. Der Krieg hätte nie stattgefunden und wäre im März 2021 beendet worden, wenn die Ukraine und der Westen verhandlungsbereit gewesen wären. Sie haben die Verhandlungen abgebrochen, also ist es natürlich ihre Aufgabe bzw. ihre Pflicht, sie wieder aufzunehmen. Besser 100 Stunden umsonst verhandeln als eine Minute zu schießen.

https://www.katholisch.de/artikel/55552-ich-uebertreibe-nicht-der-papst-warnt-erneut-vor-drittem-weltkrieg?fbclid=
https://www.n-tv.de/politik/Papst-Franziskus-Ukraine-sollte-weisse-Fahne-hissen-article24794282.html?fbclid=IwY2xjawJy5j1leHRuA2FlbQIxMQABHt9RA9aSrYSvdzTkLq08SRYB2l8qQaedoB–FaDUoE-cOK7E9nUbn7FP3NY7_aem_5kU11Im39Q7lQ521BMfeLg
https://www.zdf.de/gesellschaft/gottesdienste/urbi-et-orbi-134.html?fbclid=IwAR0RG6cCEfUGDLyo_L7Y8lEjteilb56aodTMVjkC9tPJ-hdJVm9zZsT2WEQttps://www.zdf.de/…/gottesdienste/urbi-et-orbi-134.html

Herzliche Grüße

Isabelle

(Stand: 21.4.2025)