| „Das wird teuer für Dresden!“, sagte eine betroffene Projektmitarbeiterin vergangene Woche am Rande einer Protestaktion gegen die Kürzungspläne der Landeshauptstadt. Teuer deshalb, weil es massive Folgen haben wird, wenn – so der Plan von Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) – zahlreiche soziale und Kulturprojekte keine Förderung mehr erhalten sollen. Es betrifft Tausende Menschen in Dresden unmittelbar, die in Projekten wie der Suchtinitiative SAFE, dem Kindertreff Känguru oder dem Essstörungsprojekt des Vereins „sowieso“ Stabilität und Hilfe erfahren. Brechen diese niedrigschwelligen Angebote weg, wird die Stadt langfristig deutlich mehr in Gesundheit, Sicherheit und Fachkräfte investieren müssen als sie jetzt auf die Schnelle mit den geplanten Kürzungen einspart. Aber auch die breite Stadtgesellschaft ist betroffen, denn die kommunale Daseinsfürsorge, beispielsweise der Nahverkehr und die Stadtreinigung, stehen ebenfalls im Fokus der Haushaltskürzungen. Ein 15-Minuten-Takt der Dresdner Verkehrsbetriebe wird fatale Auswirkungen auf die Mobilität in der Landeshauptstadt haben.
Deshalb rufen wir alle ver.di-Kolleg*innen in Dresden auf: Kommt zur großen Demo am 21. November ab 15 Uhr vor dem Dresdner Rathaus gegen die Haushaltskürzungen! Wir starten gemeinsam 14:30 Uhr am Gewerkschaftshaus am Schützenplatz und laufen gemeinsam zum Rathaus.
An dem Tag wird der OB seine konkreten Sparpläne dem Stadtrat vorlegen. Und wir sind dabei, um lautstark für ein Scheitern dieser massiv unsozialen Kürzungen zu demonstrieren!
Du arbeitest in einem der betroffenen Vereine und Initiativen und möchtest eure Gedanken zur aktuellen Sparpolitik in Dresden loswerden? Schreibe uns doch gerne dazu. Oder noch besser: Werde mit deinen Kolleginnen und Kollegen aktiv in Eurem Betrieb. Mehr dazu in diesem Newsletter.
Mit kollegialen Grüßen
Daniel Herold
Bezirksgeschäftsführer
ver.di-Bezirk Sachsen West-Ost-Süd |