Hallo Aufstehen,
wenn ihr schon in eurem Dialog nach meiner Meinung fragt, dann sollt ihr sie bekommen.
Erstmal, Wahlerfolg? Gehts noch?
BSW und Linke haben in Sachsen zusammen gerade mal halb so viele Stimmen wie die AfD.
Das einen Erfolg zu nennen ist wie mit einem Glas Wasser in einen brennenden Wald zu laufen und zu glauben das reicht zum löschen.
Ihr fasst so ziemlich ALLE Themen am falschen Ende an.
Man kann nicht Frieden bekommen ohne die Rüstungsindustrie abzuschaffen, darum wäre der richtige Weg zum Frieden der, aufzuzeigen, dass das Militär der größte Produzent von CO2 der Welt ist, selbst wenn ALLE anderen CO2-Emissionen vollständig eingestellt würden, wären alleine die Emissionen vom Militär noch zu viel um die Klimakatastrophe zu verhindern, ergo ist ohne eine Abschaffung allen Militärs weltweit jedwede andere Klimaschutz-Maßnahme vollkommen sinnfrei.
Man kann auch nicht mit einer Mietpreisbremse der Mittelschicht helfen, weil damit nur der Anreiz zum Mietshäuser bauen abgewürgt wird, wodurch Bestands-Immobilien im Wert steigen und damit auch deren Miete.
Wie wärs mal damit klar zu stellen, dass SPD und Grüne früher mal links-liberal waren, heute aber rechts-autoritär sind, einfach nur um denen die das Versagen der Ampel den Linken in die Schuhe schieben wollen klar zu machen, dass es ein Versagen rechter Politik ist.
Oder seid ihr zu feige den SPD-Politikern ins Gesicht zu sagen, dass der Abstand SPD/Grüne – AfD im politischen Spektrum kleiner ist als der Abstand SPD/Grüne – Linke?
Wie wärs damit die fast 15 Jahre alten Papiere und Beschlüsse aus dem EU-Parlament auszugraben, die sowohl die Politik als auch die Medien totschweigen, aufzeigen, dass die EU schon vor 15 Jahren sehr besorgt über das Erstarken rechtsextremer Kräfte in der Ukraine war und mehrere schriftliche Entschlüsse dazu verfasst hat, der Regierung ihre eigenen Worte von vor 15 Jahren vorlesen und dann unseren Kanzler zu fragen, wie lange er noch waschechte Nazis in der Ukraine bewaffnen will, damit die gegen Russland kämpfen können und was außer drittem Weltkrieg wohl dabei raus kommen könnte?
Euer Absatz über die elektronische Patientenakte liest sich wie Panikmach-Propaganda, für sowas ist die AfD zuständig, aber ihr doch
nicht. Links-liberal heißt progressiv sein und wenn Neuerungen Risiken beinhalten muss man daran arbeiten diese zu minimieren, aber doch nicht Sätze bilden mit „bestünde die Gefahr“ und es so aussehen lassen als wären die Papierberge der Vergangenheit besser gewesen.
Selbstverständlich dürfen rückständige Zeitgenossen Nachteile aus einer Ablehnung der elektronischen Patientenakte haben, denn wer sich progressivem Fortschritt in den Weg stellt ist per Definition konservativ und damit das Gegenteil von allem wofür links-liberale Politik steht.
Alternative Medien waren immer schon Quellen von Fake-News, wen wollt ihr mit derartig alten Erkenntnissen beeindrucken?
Wie wärs mit klar stellen, dass ALLE privaten Medien grundsätzlich und an allen Ecken Fake-News verbreiten, einfach weil die das melden, was deren reiche Mehrheitsaktionäre gerne hören wollen?
Wie wärs mit gelegentlich aufzeigen, dass die Schweizer in mehreren Referenden immer wieder dafür gestimmt haben die ÖR Medien
beizubehalten, weil das die einzige halbwegs verlässliche Informationsquelle in der Medienlandschaft ist?
Überhaupt, ihr wisst schon, dass Volksbefragungen in Deutschland grundsätzlich für die Politik nicht bindend und damit sinnfrei sind, oder?
Um das zu ändern bräuchtet ihr eine 2/3 Mehrheit im Bundestag und DAS werden wir alle wohl nicht mehr erleben.
Wisst ihr wenigstens, dass ALLE Demos die es jemals in Deutschland gegeben hat vollkommen ohne Effekt waren?
Bestes Beispiel die Atomkraft, die Mehrheiten dagegen waren von Anfang an stabil, Demos gab es im Dutzend, passiert ist NICHTS, erst nach Fukushima gingen in den Atomkraftwerken die Lichter aus, nicht weil die Politik etwas gelernt hätte, sondern weil in einer Umfrage die Wähler gesagt haben „wenn die an Atomkraft festhalten wähle ich die nicht mehr“.
Wie wärs also statt mit Demos Zeit zu verschwenden den Wählern beizubringen, dass sie einfach nur in Umfragen sagen müssen was sie wirklich wollen.
MfG
Thomas