Liebe Friedensfreunde,
ich möchte Euch mitteilen, dass unsere für den 4. September geplante Mahnwache ausfällt. Unser „Stammplatz“ am Neustädtischen Markt wird durch eine Veranstaltung der CDU blockiert. Sie waren bei der Versammlungsanmeldung schneller.
Wir nutzen die Zeit, um mit vielen Helfern die Kundgebung mit Sahra Wagenknecht am 11. September um 16:30 Uhr in Brandenburg auf dem Neustädtischen Markt vorzubereiten.
In Vorbereitung der Landtagswahl am 22. September finden 3 Wahlkampfveranstaltungen in Potsdam, Cottbus und eben auch in Brandenburg an der Havel statt.
Dass die Wahl auch auf unsere Havelstadt fiel, hängt sicher auch mit unserer aktiven Arbeit als „Bündnis für Frieden“ zusammen.
Unsere Arbeit fand Aufmerksamkeit und Anerkennung auch über die Stadtgrenzen hinaus. Ich erinnere daran, dass selbst der französische Fernsehsender „France24“ live vor Ort über uns berichtete.
Das BSW hat in seinem Landtagswahlprogramm das Thema Frieden in das Kapitel 1 aufgenommen. Und wie Ihr sicher gehört habt, werden bei künftigen Koalitionsverhandlungen mit CDU und SPD konkrete Positionierungen zur Einstellung von Waffenlieferungen in die Ukraine und zu der geplanten Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland erwartet.
Das Argument – dafür sei nur die Bundesregierung zuständig – lassen wir nicht gelten. 
Die Länderregierungen können und müssen ihren Einfluss auf die Bundespolitik über den Bundesrat ausüben.
Das sollten übrigens auch alle Städte, Gemeinden und Landkreise der Bundesrepublik tun. Hierfür wären Resolutionen an den Deutschen Städtetag, den Deutschen Städte- und Gemeindebund oder den Deutschen Landkreistag möglich.
Wir Bürger haben dabei die Pflicht, unsere „Volksvertreter“ diesbezüglich in die Verantwortung zu nehmen.
Kommt am 11.September zahlreich zur Kundgebung nach Brandenburg und bringt Freunde und Bekannte mit.
Mit kämpferischen Grüßen
 
Bernd L (Der Name ist der Redaktion bekannt.)