Ursula Mathern

Bachstr. 24

55627 Merxheim

urs.math@gmx.net;

An

Bundeskanzler

Herrn Olaf Scholz

internetpost@bundesregierung.de;

parteivorstand@spd.de;

olaf.scholz.wk@bundestag.de;

Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Vizekanzler

Herrn Dr. Robert Habeck

poststelle@bmwi.bund.de;

info@bmwi.bund.de;

Bundesministerin des Innern und für Heimat

Frau Nancy Faeser

poststelle@bmi.bund.de;

internetredaktion@bmi.bund.de;

Bundesministerin des Auswärtigen

Frau Annalena Baerbock

poststelle@auswaertiges-amt.de;

annalena.baerbock@bundestag.de;

Bundesminister der Justiz

Herrn Dr. Marco Buschmann

poststelle@bmjv.bund.de;

Bundesminister für Arbeit und Soziales

Herrn Hubertus Heil

info@bmas.bund.de;

hubertus.heil@bundestag.de;

Bundesminister der Verteidigung

Herrn Boris Pistorius

poststelle@bmvg.bund.de;

info@bundeswehr.org;

Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft

Herrn Cem Özdemir

poststelle@bmel.bund.de;

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Frau Lisa Paus

poststelle@bmfsfj.bund.de;

lisa.paus.ma08@bundestag.de;

Bundesminister für Gesundheit

Herrn Prof. Dr. Karl Lauterbach

poststelle@bmg.bund.de;

karl.lauterbach@bundestag.de;

Bundesminister für Digitales und Verkehr

Herrn Dr. Volker Wissing

volker.wissing@bundestag.de;

Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz

Frau Steffi Lemke

poststelle@bmu.bund.de;

steffi.lemke@bundestag.de;

Bundesministerin für Bildung und Forschung

Frau Bettina Stark-Watzinger

bmbf@bmbf.bund.de;

information@bmbf.bund.de;

Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Frau Svenja Schulze

poststelle@bmz.bund.de;

svenja.schulze@bundestag.de;

Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen

Frau Klara Geywitz

internetredaktion@bmi.bund.de;

Bundesminister für besondere Aufgaben, Chef des Bundeskanzleramtes

Herrn Wolfgang Schmidt

poststelle@bk.bund.de;

Bundespräsident

Herrn Dr. Frank-Walter Steinmeier

bundespraesidialamt@bpra.bund.de;

Offene Mail: Blankes Entsetzen! Wer ist hier der Feind?

Sehr geehrter Herr Scholz, sehr geehrte Damen und Herren,

blankes Entsetzen packte mich, als ich heute Mittag erfuhr, dass nun auch die Bundesregierung der Ukraine den Waffeneinsatz gegen Ziele in Russland erlaubt.

Sind Sie denn nun vollends von Sinnen???

Der Ukraine laufen die Männer davon. Zu Recht! Hunderttausende von ihnen hat dieser Krieg schon dahin gerafft. Das Land ist großteils zerstört, weite Teile des Bodens vergiftet. Ein Großteil der Bevölkerung w i l l   d i e s e n   K r i e g   n i c h t   m e h r, sondern fordert eine diplomatische Lösung (s. H. Kujat in: Nr. 6 vom 25. April 2024 – Zeitgeschehen im Fokus (zeitgeschehen-im-fokus.ch)

Und Sie? Sie lassen sich beschwatzen von einem Präsidenten, der legitimerweise gar nicht mehr im Amt wäre.
Und vor allem lassen Sie sich unter Druck setzen von der US-Regierung, die nur noch an einem interessiert ist: dem Erhalt der eigenen Macht und der US-Dominanz über den Rest der Welt mittels der von ihr geführten NATO!

Zug um Zug haben SIE nachgegeben, immer gefährlichere Waffen geliefert, während sich die tollwütige Schraube in Ihren Händen immer schneller dreht.

Jüngst wurden die russischen Atomwaffen-Frühwarnsysteme angegriffen. Bereits dieser Schritt rückte eine nukleare Konfrontation in Europa und eine weitere Eskalation bis zu einem Weltkrieg in den Bereich des Möglichen.

Und nun auch noch dies: auch SIE haben Ihre Zustimmung dazu gegeben, dass NATO-Waffen modernster Art direkt gegen russisches Territorium eingesetzt werden können.

Was meinen Sie wohl? Dass Selenskyj von Ihrer Erlaubnis nicht Gebrauch machen wird? Natürlich wird er das. Hat er doch nichts mehr zu verlieren. Auch hat ihn sein Volk noch nie wirklich interessiert, genauso wenig wie für den Werte-Westen, allen hehren Beteuerungen zum Trotz, die ukrainische Bevölkerung je wirklich von Belang war. Russland zu schwächen, das war und ist Ihr Ziel! – Dass Russland schon nicht so hart reagieren wird?

Sitzen Sie eigentlich auf Ihren Ohren, sodass Sie nicht gehört hätten, wie Präsident Putin einerseits wieder und wieder seine Verhandlungsbereitschaft bekundet und andererseits daran erinnert und gewarnt hat: Russland werde seine Nuklearwaffen – gemäß der eigenen Militärdoktrin einsetzen, wenn die Sicherheit und die Existenz des Landes bedroht werde. – Im Unterschied zu Ihrem war auf sein Wort bisher auch Verlass.

Bevorzugte Angriffsziele gibt es auch hierzulande.

WER HAT IHNEN – große Teile der Opposition dürfen sich gleichermaßen angesprochen fühlen! – EIGENTLICH ERLAUBT, DERART AUCH MIT UNSEREM LEBEN ZU SPIELEN?

Statt Schaden vom Volk abzuwenden, wie Sie geschworen haben, sind Sie, ohne mit der Wimper zu zucken, bereit, auch uns vollends zu opfern.

WIE KÖNNTE MAN MEHR VERACHTUNG GEGENÜBER DER EIGENEN BEVÖLKERUNG DEMONSTRIEREN?

All Ihren bewusst täuschenden Narrativen zum Trotz: Für mich ist nicht Russland der Feind. Für mich sind Sie und Ihre NATO-Freunde die weitaus größere Bedrohung.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Mehrheit der Bevölkerung bei den EU-Wahlen IHREM Wahn NICHT folgt, sondern besonnener agiert als Sie und GEGEN MILITARISMUS, KRIEGSTÜCHTIGEKEIT UND HOCHRÜSTUNG STIMMT.

Ursula Mathern

31. Mai 2024