Kundgebung/Demonstration in Berlin

 25. November 2023 – Brandenburger Tor

NEIN zu Krieg und Sozialabbau!

Liebe Friedens- und Bündnisfreunde,

der 25. November 2023 wird als weiterer Meilenstein in die Friedensbewegung eingehen.

Über 20.000 Menschen waren dem bundesweiten Aufruf zur Demo gegen Krieg und Aufrüstung nach Berlin zu kommen gefolgt.

Die Polizei hat wie immer die Teilnehmer auf 10.000 „klein gerechnet“  und der RBB 24 berichtete, dass sich am Brandenburger Tor eine „Menschentraube“ versammelt hatte.

Man will mit allen Mitteln den Protest der Bürger gegen die Kriegspolitik der Bundesregierung klein reden.

Ja, wir dürfen und müssen von Kriegspolitik sprechen, wenn Außenministerin Baerbock davon spricht, dass wir uns „mit Russland im Krieg“ befinden und Kriegsminister Pistorius davon phantasiert, dass wir Deutschland „kriegstüchtig“ machen müssen.

Die 20.000 Demonstranten mit ihren Plakaten und Transparenten brachten ihren Unmut über diese Politik zum Ausdruck.

Aber auch die Rednerinnen und Redner fanden klare Worte (siehe folgende LINKS):

https://youtu.be/KgwWuil1Rwk

https://youtu.be/rIbXBbyN8Rg

https://youtu.be/tO9hZGbz3-A

Unsere gewählten Volksvertreter auf Gemeinde-, Stadt- oder Landkreisebene tragen aber auch eine Verantwortung für den Frieden.

Auf dieser politischen Ebene sind sie zwar „nur“ für die Gewährleistung der kommunalen Daseinsfürsorge (Gesundheitsversorgung, Schulen, Kitas, Friedhöfe, Straßen, Brandschutz usw.) verantwortlich, aber diese Aufgaben lassen sich nur im Frieden realisieren. Krieg macht das alles unmöglich (siehe Bilder aus Ukraine oder Gaza).

Die Kreistagsfraktion DIE LINKE Oberhavel setzte im Dezember 2022 einen Brief an die Bundesregierung auf die Tagesordnung.

„Für Frieden, Diplomatie und Deeskalation“ – Brief des Kreistages an die Bundesregierung – Fraktion DIE LINKE

Siehe LINK: https://t.me/c/1904259423/444

Der Brief fand im Kreistag keine Mehrheit. Es erfolgte eine namentliche Abstimmung. Somit ist für Jedermann nachvollziehbar, wer die Gegenstimmen waren. Die Ablehnung wurde damit begründet, dass man sich nicht in die Bundespolitik einmischen wolle. Wer so denkt und damit offen gegen die Interessen seiner Wähler handelt, hat auch in der Kommunalpolitik nichts zu suchen.

Die Initiative aus den Landkreis Oberhavel sollte viele Nachahmer finden – auch auf der untersten Gemeindeebene.

Die Kriegsgefahr ist allgegenwärtig.

Was ist, wenn es zu einem großen Krieg kommt und uns unsere Kinder und Enkel fragen, was habt ihr dagegen unternommen?

Deshalb gilt unser Dank Allen, die sich aktiv an Mahnwachen und Demonstrationen beteiligen, aber auch Denjenigen, die aus Alters- oder Gesundheitsgründen sich nicht aktiv beteiligen können, uns aber immer wieder mit Spenden unterstützen. Auch das hilft uns im Friedenskampf. 

Mit kämpferischen Grüßen

 

Bernd Lachmann, aufstehen-Brandenburg an der Havel

Internet   : www.bündnis-für-frieden.de

Telegram : https://t.me/buendnis_fuer_frieden