1. September — Weltfriedenstag 

Frieden braucht unsere Aktionen über diesen Tag hinaus!


Gedanken zum Weltfriedenstag

Liebe Friedensfreunde,

viele von uns werden sich an verschiedenen Aktionen am 1. September, dem Weltfriedenstag, beteiligen. Das ist wichtig, weil der Inhalt dieses Wortes leider noch eine Vision ist.

Nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg und der akuten Gefahr eines Dritten Weltkrieges ist es aller höchste Zeit für einen Ersten Weltfrieden zu kämpfen.

Es ist erfreulich zu lesen, dass auch der Deutsche Gewerkschaftsbund in diesem Jahr zum Antikriegstag aufruft. (siehe Anhang)

Wir sollten diesen Aufruf zum Anlass nehmen, sowohl die Mitglieder als auch die Funktionäre der Gewerkschaften dazu zu bewegen, den Worten auch Taten folgen zu lassen und sie für eine Zusammenarbeit mit unserem Bündnis für Frieden zu gewinnen.

Das darf nicht nur an einem bestimmten Tag im Jahr durch einen Aufruf geschehen, sondern es bedarf eines regelmäßigen Kampfes – auch auf der Straße. Nicht nur bei Streiks und Protesten, wenn es um Lohnforderungen geht.

Gleiches gilt aber auch für alle Unterstützerinnen und Unterstützer, die sich bei verschiedenen Anlässen in die Unterstützerliste unseres Bündnisses eingetragen haben. Diesem symbolischen Akt sollten auch Taten folgen, wie die Teilnahme an den regelmäßigen Mahnwachen (jeder 1. und 3.Mittwoch im Monat) oder an den monatlichen Bündnisversammlungen (jeder 2.Mittwoch im Monat).  Aktuell stehen 185 Personen in der Unterstützerliste.

Bei den Mahnwachen hat sich ein fester Kern von ca. 10 Teilnehmern herausgebildet, bei den monatlichen Versammlungen sind durchschnittlich 15 Personen anwesend.

Nicht Jede/r kann und muss regelmäßig überall dabei sein – aber ab und zu sollte man sich doch mal hier und da beteiligen. Das würde uns allen gut tun und das Zusammengehörigkeitsgefühl steigern.

Unsere nächsten Termine im September 2023:

6. September 2023 (Mi.): 

31. Mahnwache  15-17 Uhr, Neustädtischer Markt in Brandenburg an der Havel

13. September 2023 ((Mi.): 

Bündnistreffen     17-19 Uhr, im Haus der Begegnung (Erdgeschoß), Jacobstr. 12 in Brandenburg

(diesmal mit einem Vortrag über Ursachen der Macht Weniger über Viele)

20. September 2023 ((Mi.): 

32. Mahnwache   15-17 Uhr, Neustädtischer Markt in Brandenburg an der Havel

29. September 2023 (Fr.): 

Gedenkveranstaltung zum 50. Jahrestages des Todes von Salvadore Allende, Pablo Neruda, Victor Jara u.v.a. in Folge des Militärputsches in Chile. (siehe Flyer im Anhang)

Mit kämpferischen Grüßen

 

Bernd Lachmann

Gründungsmitglied „Bündnis für Frieden“ Brandenburg


 Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes

+++ aktiv gegen krieg +++

Der Antikriegstag –Eine Selbstverpflichtung des DGB. Die Ursprünge des Antikriegstages am 1. September anlässlich des deutschen Überfalls auf Polen und damit ausgelösten zweiten Weltkrieges reichen weit zurück.

Erstmals wurde in der Sowjetischen Besatzungszone dieser Tag 1946 als „Weltfriedenstag der Jugend“ begangen.

Seit Beginn der 1950er Jahre wurde in der DDR der 1. September als „Tag des Friedens“ bzw. als „Weltfriedenstag“ mit öffentlichen Versammlungen und Kundgebungen begangen.

Die westdeutsche Initiative für diesen Gedenktag ging vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) aus, der erstmals am 1. September 1957 unter dem Motto „Nie wieder Krieg“ zu Aktionen aufrief.
Vorausgegangen waren die Initiative „Antimilitaristische Aktion 1957“, u.a. mit Kriegsdienstgegnern und der Naturfreundejugend und der sozialistischen Jugend Die Falken anlässlich erster Soldatenrekrutierungen im April 1957 nach der vorausgegangenen Einführung der Wehrpflicht.

Verpflichtet für den DGB wurde der (gewerkschaftliche) Antikriegstag aber erst mit einem Beschluss im Mai 1966, worin es heißt:
„Der Bundeskongressfordert den Bundesvorstand des DGB und die Vorstände der Gewerkschaften und Industriegewerkschaften auf, alles Erdenkliche zu unternehmen, damit der 1. September in würdiger Form als ein Tag des Bekenntnisses für den Frieden und gegen den Krieg begangen wird.“

An jedem 1. September machen damit auch der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften deutlich:

Die deutschen Gewerkschaften stehen für Frieden, Demokratie und
Freiheit. Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

Der DGB-Aufruf zum Antikriegstag 2023 steht unter dem Motto:
„Die Welt braucht Frieden!“

+ + + engagiert für Frieden + + +