Offener Brief an die BRD-Regierung

Ursula Mathern                                                                                                                Merxheim, 17.07.2022

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Ursula Mathern        –          Bachstr. 24          –          55627 Merxheim         –          urs.math@gmx.net

Bundeskanzler Herrn Olaf Scholz
internetpost@bundesregierung.de; parteivorstand@spd.de; olaf.scholz.wk@bundestag.de;

Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Vizekanzler Herrn Dr. Robert Habeck
poststelle@bmwi.bund.de; info@bmwi.bund.de;

Bundesminister der Finanzen Herrn Christian Lindner
Poststelle@bmf.bund.de;

Bundesministerin des Innern und für Heimat Frau Nancy Faeser
poststelle@bmi.bund.de; internetredaktion@bmi.bund.de;

Bundesministerin des Auswärtigen Frau Annalena Baerbock
poststelle@auswaertiges-amt.de; annalena.baerbock@bundestag.de;

Bundesminister der Justiz Herrn Dr. Marco Buschmann
poststelle@bmjv.bund.de;

Bundesminister für Arbeit und Soziales Herrn Hubertus Heil
info@bmas.bund.de; hubertus.heil@bundestag.de;

Bundesministerin der Verteidigung Frau Christine Lambrecht
poststelle@bmvg.bund.de; info@bundeswehr.org;

Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Herrn Cem Özdemir
poststelle@bmel.bund.de;

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Frau Lisa Paus
poststelle@bmfsfj.bund.de; lisa.paus.ma08@bundestag.de;

Bundesminister für Gesundheit Herrn Prof. Dr. Karl Lauterbach
poststelle@bmg.bund.de; karl.lauterbach@bundestag.de;

Bundesminister für Digitales und Verkehr Herrn Dr. Volker Wissing
volker.wissing@bundestag.de;

Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz Frau Steffi Lemke
steffi.lemke@bundestag.de;

Bundesministerin für Bildung und Forschung Frau Bettina Stark-Watzinger
bmbf@bmbf.bund.de; information@bmbf.bund.de;

Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Frau Svenja Schulze
poststelle@bmz.bund.de; svenja.schulze@bundestag.de;

Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Frau Klara Geywitz
internetredaktion@bmi.bund.de;

Bundesminister für besondere Aufgaben, Chef des Bundeskanzleramtes Herrn Wolfgang Schmidt
poststelle@bk.bund.de;

Bundespräsident Herrn Dr. Frank-Walter Steinmeier
bundespraesidialamt@bpra.bund;

Offener Brief: Krieg gegen Russland verloren, westliche Werte-Kaiser sind nackt. Statt von IHNEN verordneter Massenarmut – Aufbruch in eine multipolare Weltordnung!

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Krieg, mit dem Sie Russland ruinieren wollten, ist laut Scott Ritter, ehemaliger Geheimdienstoffizier des US-Marine-Corps, sowohl militärisch als auch wirtschaftlich verloren.

Selbst Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg erkennt diese Realität an und kündigt an, dass die Ukraine höchstwahrscheinlich territoriale Zugeständnisse an Russland machen müsse als Teil eines möglichen Friedensabkommens. (SCOTT RITTER: Die Fantasie des Fanatismus – Consortium News)

Derweil haben SIE im Verbund mit den transatlantisch orientierten Konzernmedien die hiesige Bevölkerung monatelang an der Nase herumgeführt, an ihr Mitgefühl und ihre Opferbereitschaft appelliert. Nun wollen Sie ihr nicht nur die Lasten für diesen von Anfang an sinnlosen Krieges aufhalsen, sondern sie, ohne mit der Wimper zu zucken, zusätzlich zu einer in dem Ausmaß nie gekannten Armut verdammen. Und dies, obwohl Sie per Amtseid geschworen haben, „Schaden vom deutschen Volk abzuwenden.

Die empfindlichen Preissteigerungen bei Energie und Lebensmitteln, z. T. aufgrund von
Spekulation, scheinen Ihnen nicht schon schlimm genug. Permanent setzen Sie noch eins
drauf.

Zu nennen sind:

  • Die zahllosen Sanktionen, mit denen Sie Russland überzogen haben, darunter insbesondere diejenigen, die sich auf Gas- und Öllieferungen beziehen.

  • Das von Ihnen auf den Weg gebrachte 100 Milliarden-Euro-Schuldenpaket zugunsten der Bundeswehr. Von wem wohl zu zahlen?

  • Der angekündigte Import von umweltschädlichem und sehr teurem Fracking-Gas als Ersatz für russisches Gas, der nirgends funktioniert.

  • 5 Millionen Arbeitsplätze, die infolgedessen sowie durch den Mangel an Öl auf dem Spiel stehen.

  • Ihre Reform des „Energiesicherungsgesetzes“, welches Gashändlern die Möglichkeit bietet, die Kosten der Energiekrise auf die Verbraucher abzuwälzen (s.u. a. Gas-Krise: Neues Gesetz könnte Verbraucher jetzt böse überraschen (fnp.de).

  • dass die erste Wohnungsgesellschaft den Warmwasserverbrauch ihrer Mieter bereits eingeschränkt hat. (s. u. a. Dippoldiswalde: Warmwasser nur noch stundenweise – 600 Wohnungen betroffen – FOCUS Online)

  • „Frieren für die Freiheit“ predigte Ex-Bundespräsident Gauck bereits vor Monaten. Fragt sich nur, was für eine Freiheit das sein soll.

  • sparsamere Duschköpfe propagiert Wirtschaftsminister Habeck.

  • von Wärmehallen im Winter, damit die Menschen sich aufwärmen können, war dieser Tage die Rede. Na denn: Willkommen in der Dritten Welt!

  • die Ausrufung eines „nationalen Notstands“ fordert Arbeitgeberpräsident Dulger, um das Streikrecht der Beschäftigten einzuschränken

  • Kürzungen der Leistungen für Langzeiterwerbslose kündigt Finanzminister Lindner an

  • gegen eine Verhandlungslösung im Ukraine-Krieg, für weitere Hochrüstung gegen Russland und China sowie für die Vorbereitung auf einen dramatischen Erdgasmangel sprechen sich – wider alle Vernunft – Deutsche Militärs und Wissenschaftler aus. (Vor der Zerreißprobe – GERMAN-FOREIGN-POLICY.com)

SCHLUSS JETZT mit diesem irren Theater!

Kein einziges Mal haben Sie die Bevölkerung gefragt, ob Sie diesen Weg mitgehen will. SIE entscheiden einfach.

SIE heben Ihre Augen stets auf zum Capitol Hill. Von diesen Bergen allerdings kommt Hilfe nicht mal für die massenhaft verarmte US-Bevölkerung, erst Recht nicht, nachdem das Weiße Haus den neuen, alle bisherigen Rekorde brechenden Militärhaushalt angekündigt hat.

Was also erwarten SIE?

Die Weigerung etlicher bevölkerungsreicher Staaten, sich den westlichen Sanktionen anzuschließen, zeigt an, dass die globalen Machtgewichte dabei sind, sich ganz signifikant und wohl auch unumkehrbar zu verschieben.

Alles hat seine Zeit, die Zeit, in der die USA und die „westliche Wertegemeinschaft“ dem Rest der Welt ihren Willen und ihre Bedingungen aufzwingen konnten, schwindet. Ihre Kaiser, SIE ebenso eingeschlossen wie die EU-Spitzen, stehen nackt da.

SIE sind es, die uns mit Ihrer beharrlichen Realitätsverweigerung in diesen Schlamassel hinein manövriert haben. – Also sehen SIE schleunigst zu, dass SIE uns da auch wieder herausholen.

GEBEN SIE UMGEHEND NORDSTREAM II FREI!

SIE, Herr Habeck, haben den Bückling ja in Katar schon mal geprobt. Also bitteschön! Diesmal geht die Reise nach Moskau zu Verhandlungen bezüglich Gas und Öl.

SIE, Frau Baerbock, reisen am Besten gleich mit nach Canossa und leisten Abbitte für die verheerende antirussische Hetze, mit der insbesondere SIE sich in den letzten Monaten hervorgetan haben.

SIE, Herr Scholz, dürfen innerhalb weniger Monate gleich nochmal eine „Zeitenwende“ ankündigen. „Westliche Wertegemeinschaft“ war gestern. Die neue Ära wird von einer MULTIPOLAREN WELTORDNUNG geprägt werden, AUF BASIS DES VÖLKERRECHTS, wie die Protagonisten zumindest versichern.

Ganz entspannt kann also das 100-Milliarden-Euro-Sonderprogramm umgewidmet werden zugunsten von Sozialem, Bildung, Gesundheit, sozialem Wohnungsbau, zur Abmilderung des Klimawandels. Grund zum Aufatmen und zur Hoffnung für die Bevölkerung!

Nur am Rande: In früheren Zeiten empfahl man Knigge für besseres Benehmen. Ihre Defizite in dem Bereich bewiesen Sie, indem Sie sich außerstande zeigten, auf höflich formulierte Fragen eine ebenso höfliche Antwort zu geben.

SORGEN SIE FÜR DEN SOFORTIGEN ABZUG DER ATOMWAFFEN AUS DEUTSCHLAND. Es pressiert!

Denn am 25. März bereits erklärte US-Präsident Biden laut Daily Telegraph seine Bereitschaft zum nuklearen Erstschlag gegen Russland (Joe Biden bereit, Atomwaffen zuerst unter „extremen Umständen“ einzusetzen (telegraph.co.uk).

VERHINDERN SIE, DASS DAS IM ABWÄRTSTAUMEL BEFINDLICHE US-IMPERIUM NOCH IM LETZTEN MOMENT AUF DEN ROTEN KNOPF DRÜCKT, UM UNSER LAND UND EUROPA IN EINE ATOMARE WÜSTE ZU VERWANDELN.

STOPPEN SIE JEDE WEITERE AUFRÜSTUNG UND JEGLICHE WEITERE WAFFENLIEFERUNG AN DIE UKRAINE!

UNTERLASSEN SIE ALLE FEINDSELIGKEITEN GEGENÜBER RUSSLAND UND CHINA!

Sehr geehrte Damen und Herren,

das wären für’s Erste die dringlichsten Aufgaben. Je eher Sie Ihre eigenen Blockaden gegenüber der Realität aufgeben, um so besser für uns alle!

Ansonsten wissen Sie vermutlich, wie es der Dame aus dem österreichischen Kaiserhaus erging, der die Worte zugeschrieben werden „Wenn das Volk kein Brot hat, dann soll es doch Kuchen essen“. – Oder?

Ursula Mathern

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Klare Worte, die bundesweite Unterstützung durch entsprechende Aktionen brauchen.

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Aus dem Gründungsaufruf der Sammlungsbewegung aufstehen:

… „Es geht nicht fair zu. Nicht in unserem Land, nicht in Europa und auch nicht auf der großen Bühne der Weltpolitik. Profit triumphiert über Gemeinwohl, Gewalt über Völkerrecht, Geld über Demokratie, Verschleiß über umweltbewusstes Wirtschaften. Wo nur noch Werte zählen, die sich an der Börse handeln lassen, bleibt die Menschlichkeit auf der Strecke. Dagegen stehen wir auf: für Gerechtigkeit und sozialen Zusammenhalt, für Frieden und Abrüstung, für die Wahrung unserer natürlichen Lebensgrundlagen.“ …

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…“ Wir nehmen das nicht mehr hin. Wir wollen nicht in einer Gesellschaft leben, die sozial immer tiefer gespalten ist. Wir halten es für falsch, dass die deutsche Regierung sich einer unberechenbaren, zunehmend auf Konflikt orientierten US-Politik unterordnet, statt sich auf das gute Erbe der Friedens- und Entspannungspolitik Willy Brandts, Egon Bahrs und der Friedensbewegung in Ost und West zu besinnen. Statt Bio nur für Besserverdiener, fordern wir eine gesunde Umwelt und gesundes Essen für alle. Wir erwarten, dass Deutschland und Europa sich ihrer Mitverantwortung für Flucht und Migration stellen und endlich überzeugende Schritte zur Bekämpfung der Ursachen beschließen.“…

&

…“Wir gehören unterschiedlichen Parteien an oder sind parteilos. Viele der Initiatoren von Aufstehen sind keine Politiker. Aufstehen ist auch keine neue Partei, sondern eine überparteiliche Sammlungsbewegung, in die jede und jeder sich einbringen kann, die oder der die in diesem Gründungsaufruf benannten Ziele unterstützt. … Bei uns hat jede Stimme Gewicht. … Wir wollen aufklären, Diskussionen organisieren und im Ergebnis für unsere gemeinsamen Forderungen gesellschaftlichen Druck entfalten. Wir werden interessanten Ideen und kreativen Gedanken ein Podium bieten. Vor allem aber werden wir die Forderungen, die die Menschen am meisten bewegen, auf die Straße und in die Politik tragen.“…

Quelle: https://aufstehen.de/web/gruendungsaufruf/

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Deine Anregungen, Hinweise, Ideen bitte an: dialog@aufstehen.de

Hinweis:

Hab keine Angst davor, gute Ideen zu äußern, denn Du musst diese nicht allein realisieren, weil über 100 000 Teilnehmer/-innen der Sammlungsbewegung aufstehen dafür brennen, Ideen in Aktionen mit umzusetzen.

Steh auf!