Freiheit für Julien Assange
Möglichkeiten zur Unterstützung des Anliegens:
- Mahnwachen
- Kundgebungen
- Demonstrationen
- Petitionen
- Unterschriftenlisten
- Offene Briefe
- entsprechende Flyer an die Bevölkerung verteilen
- entsprechende Plakate in die Öffentlichkeit hängen
- Fakten/Informationen per social-media verbreiten
- Telefon/Fax/E-Mail/Briefe an die Außenministerin der BRD
- Telefon/Fax/E-Mail/Briefe an den Bundeskanzler der BRD
- Telefon/Fax/E-Mail/Briefe an das Außenministerium von Großbritannien
- Telefon/Fax/E-Mail/Briefe an den Premierminister Großbritanniens
- u.a.
&
Einladung (v. 19.06.2022) zu einer Zoom-Videokonferenz, um unser konkretes Vorgehen zu beraten:
&
Aufruf (v. 18.06.2022) der Teilnehmer/-innen der 2. Klausurtagung in Mosbach:
Schreibt so wie wir an die Ministerin Baerbook und erinnert sie an ihr Versprechen!
Bundesministerin Annalena Baerbock
Dienststelle Berlin
Werderscher Markt 1
10117 Berlin
Mosbach, 18.06.2022
Assange
Werte Frau Außenministerin,
mit Bestürzung haben wir die Nachricht über die Bestätigung der Auslieferung von Julian Assange an
die USA durch die britische Regierung aufnehmen müssen.
Es ist, wie Sahra Wagenknecht in ihrer Twitter Mitteilung vom 17.06.2022 ausführte, ein übler Tag für
die Demokratie, die Pressefreiheit und die Menschenrechte!
Sie und ihr Parteifreund Habeck, haben vor der Bundestagswahl 2021 ihre Unterstützung für Julian
Assange versprochen! Davon ist seitdem nichts mehr übriggeblieben. Die Aussagen ihres
Ministeriums zu Presse- und Meinungsfreiheit, dokumentieren eine beliebige, parteiische Auslegung.
Mit Ignoranz stehen sie dem Schicksal des Menschen Assange und den Kriegsverbrechen der USA im
Irak und Afghanistan gegenüber!
Wo bleibt hier ihre konsequente Forderung nach der Universalität der Menschenrechte?
Wir fordern sie auf, persönlich und im Namen der Bundesregierung mit Nachdruck auf die britische
Regierung einzuwirken, um die Entscheidung über die Auslieferung von Julian Assange
zurückzunehmen und damit sein Leben zu retten!
Beweisen Sie, dass Ihr Eintreten für Menschenrechte kein leeres Versprechen war und ist!
In Erwartung ihres aktiven Handelns
Die Vertreter der Konferenz der Sammlungsbewegung Aufstehen in Mosbach
&
Newsletter (v.18.06.2022):
Der 17. Juni war ein rabenschwarzer Tag für die Pressefreiheit. Wir sind zutiefst bestürzt, dass die britische Innenministerin Priti Patel einer Auslieferung Julian Assanges an die USA zugestimmt hat. Wird der Wikileaks-Gründer tatsächlich an die USA überstellt, drohen ihm bis zu 175 Jahre Haft.
Eine Auslieferung Assanges an die USA hätte weitreichende Folgen für die Pressefreiheit weltweit, für Whistleblower und investigativ arbeitende Journalist*innen. Wikileaks hatte im Jahr 2010 hunderttausenden geleakten Dokumenten zu Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen der USA und ihrer Verbündeten aufgedeckt , für die nie jemand strafrechtlich belangt wurde.
Etwas Hoffnung bleibt aber noch: Julian Assange und sein Verteidigerteam haben nun 14 Tage Zeit, gegen die Entscheidung von Innenministerin Priti Patel vorzugehen.
Nach der politisch motivierten Entscheidung in London müssen sich Außenministerin Baerbock und die Ampel-Regierung im Sinne der Pressefreiheit jetzt laut gegen die Auslieferung von Julian Assange an die US-Rachejustiz aussprechen und dem Journalisten politisches Asyl anbieten.
Setzen wir uns dafür ein!
