„Kein Platz für Nazis“ am 03.10. (aufstehen Berlin)

Diverse Kürzungen der Sozialleistungen geben rechten Parteien die Möglichkeit, sich als „Sprachrohr der Abgehängten“ zu inszenieren. Das wollte aufstehen Berlin nicht unwidersprochen lassen und stellte sich am 3. Oktober in Lichtenberg den Rechten entgegen.

Zum Auftakt traf sich ein breites Bündnis antifaschistischer Bürgerproteste am Bahnhof Berlin-Lichtenberg, um die Menschen im Kiez gegen die Hardcore-Nazis „3.Weg“ zu unterstützen. Diese wollten zum dritten Oktober provozieren und trommelten dafür 300 Nazis aus ganz Europa zusammen.

aufstehen Berlin solidarisierte sich mit VVN-BdA, Gewerkschaften, Antifa-Gruppen, Parteien von Links über Grün bis SPD, Omas gegen Rechts und Anwohnerinitiativen wie „Bunter Wind für Lichtenberg“.

Peter Vlatten (aufstehen Pankow):

„Um 13 Uhr fand eine weitere Kundgebung am Lindenzentrum Hohenschönhausen statt, wieder mit gut 1000 Teilnehmern. Darunter auch Gewerkschafter, Aufstehen Lichtenberg und Pankow. Die Linke ist hier in Lichtenberg unübersehbar. Große Laudatio für die Omas gegen Rechts.“ Alerta, Alerta, die Omas, die sind härter.

Es gab fast ein Dutzend weitere Gegenkundgebungen und Aktionen entlang der gesamten geplanten Strecke des Naziaufmarschs, der insgesamt nicht weit vom Fleck kam. Auch ein Fahrradkorso mit ca. 400 Teilnehmern ist dabei. Überall liefefen Leute im Kiez und zeigen ein antifaschistisches Gesicht mit Maske.“

Fazit: Lichtenberg wird zum gefühlten Sperrbezirk für Rechtsextreme. So muss es sein, überall in Berlin!

Text: Sabine Scheffer/Peter Vlatten

Fotos: Sabine Scheffer/Peter Vlatten/Katja D.