7. Oktober 2025: Protest gegen Kriegskanzler Merz in Bremerhaven
Pressemitteilung unseres Bündnis` zur Konfrontation in der Ostsee

Liebe Friedensfreunde in Norddeutschland,
nach seinem Besuch in Rostock am 28.08.2025 („empfangen“ von 150 Friedensaktivisten vor der Hansekaserne) inkl. demonstrativem Hubschraubertransfer auf ein deutsches Kriegsschiff, kommt KRIEGSKANZLER MERZ nun am Dienstag, 7. Oktober 2025 zu einem Antrittsbesuch ins Land Bremen, und zwar nach Bremerhaven (Weserkurier 29.09.2025).
Die Friedensbewegung protestiert deshalb am Dienstag, 7. Oktober 2025 von 15 – 18h in der Bremerhavener Fußgängerzone vor der Großen Kirche.
Veranstalter ist die Bremerhavener Friedensinitiative „Mut zum Frieden“.
Unterstützer und Mitinitiatoren sind bisher: aufstehen Bremen und Friedensbündnis Norddeutschland … Wer in der Großregion wohnt, ist herzlich willkommen, sich dem Protest anzuschließen und auch zu kommen. https://www.aufstehen-bremen.org/…/1724-merz-kommt-am-7…
Warum ist der Protest gegen Merz so dringend notwendig:
Herr Merz, der vor seiner Tätigkeit als Bundeskanzler Aufsichtsratsvorsitzender im weltgrößten Rüstungsinvestor BlackRock gewesen war, hat am 17. Juni 2025 am Rande des G-7-Gipfels in Kanada den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Israels auf den Iran mit den Worten „beschönigt“: „Das ist die Drecksarbeit, die Israel für uns alle macht.“ Wegen dieser Äußerung läuft nun gegen Friedrich Merz eine Strafanzeige, initiiert von namhaften Deutschen Persönlichkeiten, Details siehe hier.
Herr Merz setzt sich dafür ein, dass die Tiefseehäfen an der Nordsee zu militärischen Logistikdrehscheiben für die NATO ausgebaut werden. Schwere Militärfahrzeuge und Truppentransporte sollen dann für den gegen Russland geplanten Krieg über unsere zivile Infrastruktur mit der Bahn und auf Autobahnen (darunter auch die geplante A20) „an die Ostfront“ in Richtung russische Grenze weitertransportiert werden.
Friedrich Merz hat unmittelbar nach der letzten Bundestagswahl in einem skandalösen Wahlbetrug und undemokratischen Coup im Bundestag und Bundesrat dafür gesorgt, dass für die Aufrüstung (5% vom BIP) die Schuldenbremse nicht mehr gelten soll. Während für tödliche Waffen nun Steuergeld auf Pump mit deftigen Zinsen in Massen fließt, verkündet er gleichzeitig, dass der Sozialstaat angeblich nicht mehr finanzierbar wäre.
Deshalb – und noch viel mehr – protestiert die Friedensbewegung am Dienstag, 7. Oktober 2025 von 15 – 18h in der Bremerhavener Fußgängerzone vor der Großen Kirche.
Das sharepic für Social Media steht zur freien Verfügung, siehe Anhang. Bitte helft mit, die Kundgebung am Dienstag 7.10. ab 15h in Bremerhaven zu bewerben.
Medienmitteilung vom Friedensbündnis Norddeutschland zur Konfrontation in der Ostsee:
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir bitten um Beachtung nachfolgender Pressemitteilung zur weiteren Konfrontation in der Ostsee. Thema: Jahrhundertelang war die Ostsee beides – ein Meer der friedlichen Handelskooperation & des kulturellen Austausches – aber auch ein Meer der kriegerischen Konfrontation. Mit Sorge beobachten wir die gefährliche Eskalation und die Kriegsvorbereitungen in der Ostsee. Wir bemühen uns um friedliche Lösungen, zuletzt mit unserer gut besuchten Ostsee Online Konferenz am 14.06.2025. Dort beteiligten sich viele um Frieden bemühte Bürger aus Finnland, Norwegen, Schweden, St. Petersburg, Rostock, Kiel, Schwerin, Bremen und Berlin.
Mit freundlichen Grüßen
Sprecherkreis des Friedensbündnis Norddeutschland
Ulrich Leonhardt (Schwerin), Rodolfo Bohnenberger (Bremen), Kathrin Otte (Lüneburg)
Pressemitteilung vom 01.10.2025
Mit Sorge beobachten wir die zunehmend scharfmachende Sprache in der Berichterstattung und die unverantwortliche Eskalationslust mancher – auffallend oft zitierter – Politiker. Ungeprüft und unbewiesen wurde die Behauptung, laut der am 19. September drei russische Kampfjets vom Typ MiG-31 in den estnischen Luftraum eingedrungen seien, übernommen. Statt das klärende Gespräch mit der russischen Seite zu suchen, wie es laut Ex-General Harald Kujat seitens der NATO viele Jahre z.B. über den NATO-Russland-Rat üblich war, sind alle früheren Dialogstrukturen gekappt worden. Auch Russlands Außenminister Lawrow hat derartige Treffen zwecks Klärung der Vorfälle angeregt. Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Jürgen Hardt (nicht nur er) drohte im Spiegel vom 21.09.2025 sogar mit dem „Abschuss russischer Kampfjets“. weiterlesen … https://www.friedensbuendnis-norddeutschland.de/…/1772…
i.A. Rodolfo Bohnenberger