Gibt es neben dem „Frieden“ auch noch andere Themen, die zu diskutieren wären?
Ja!
Ob die Politik auf Krieg oder Frieden ausgerichtet ist, das bleibt allerdings die Kernfrage und stellt alle anderen Themen nachrangig. Offensichtlich haben das viele Menschen noch nicht verstanden.
Thema Wirtschaft:
Der Staat (nicht erst die Merz-Regierung) stellte bereits auf Kriegswirtschaft um. Das hatten wir in Deutschland schon einmal. Durch eine verfehlte Politik sinkt das Wirtschaftsniveau stetig, damit fallen Arbeitsplätze in Größenordnungen weg.
Thema Gesundheitspolitik:
Krankenhausschließungen, Fachkräftemangel, ungerechte Krankenversorgung sind nur einige Aspekte, die die schon bestehende Schieflage noch weiter verstärken werden und das in einer Gesellschaft, in der 2/3 der Bevölkerung älter als 60 Jahre sind.
Thema Bildung:
Ein durch Eltern in der Elternsprechstunde entstandener Nasenbeinbruch, der auf Drängen der Schulleitung nicht zur Anzeige gebracht wurde, erlaubt diesem Lehrer den lang ersehnten Wechsel an seinen Heimatort. Stundenausfall in Größenordnungen, quereinsteigende Menschen ohne Lehreraus- und Nachbildung, nicht durchdachte Maßnahmen zur Digitalisierung, teure ständig wechselnde Lehrbücher kommen nicht zur Anwendung, Rahmenbedingungen zur Integration fehlen usw..
Thema Soziales:
Wesentlich mehr Menschen sind auf die Unterstützung des Staates angewiesen (die wenigsten von ihnen haben diesen Zustand selbst verschuldet). Diese Zeche bezahlen in erster Linie die Kommunen. Damit fehlt ihnen das Geld für andere wichtige Inhalte.
Thema Rente:
Wer jahrelang für seine Rente eingezahlt und auch zugezahlt hat, der muss seine Rente auch ohne Abstriche und Doppelbesteuerung erhalten. Es gibt Berufe, in denen man einfach körperlich derart „fertig“ ist, dass man nicht länger arbeiten kann.
Eine höhere Lebenserwartung als Grund für längere Arbeitszeit ist eine Ablenkungsdiskussion, damit die Entscheidungsträger von der Bevölkerung nicht mitgetragene Inhalte (z.B. Kriegsvorbereitung) umsetzten können.
Thema Sport:
Dem Schulsport fehlen funktionierende Turn- und Schwimmhallen. Dem Breitensport fehlen Zeiten für Turnhallen und Fördergelder. für Betriebskosten und Fahrtkostenzuschüsse für Wettkampffahrten.
Im Leistungssport werden nur ausgewählte Sportarten entsprechend gefördert.
Thema Kultur:
Wegfallende Förderungen, zu hohe Eintrittspreise, in der Landeshauptstadt Magdeburg wird im Sommer stets die zentrale Springbrunnenanlage kostenintensiv durch das Theater zugestellt, Theater-Abos durch Schulklassen sind inzwischen Seltenheit u.a.
Thema Infrastruktur:
Durch fehlenden ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) gibt es zahlreiche abgeschnittene kommunale Bereiche. Zu viele marode Straßen und Brücken, dem Klimaschutz entgegenstehende Bebauungen, fehlender Sozialwohnungsbau usw.
Es gäbe noch weitere Themen, die aber alle ohne Frieden nicht relevant sind.
Deshalb bleibt die Frage, ob wir im Krieg oder Frieden leben wollen, an erster Stelle.
Es lohnt sich auch über Folgendes nachzudenken:
Weshalb konnte diese Entsolidarisierung unserer Gesellschaft überhaupt entstehen?
Warum spielt der Internationalismus kaum noch eine Rolle?
Wer ist wirklich der „FEIND“ Deutschlands?
Wer gehört heute noch zur Arbeiterklasse?
Warum hat die Gewerkschaft ihre ureigenste Aufgabe vergessen?
Warum kann das Prinzip „herrsche und teile“ in Deutschland so gut funktionieren?
Wer kommt auf die Idee, dass der „SOZIALISMUS“ (eine Gesellschaftsordnung, in der sich jede/-r nach seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten in die Gesellschaft zum Nutzen aller einbringen kann) ein „GESPENST“ sei?
Fazit:
Kommt am 13. September 2025 um 14 Uhr nach Berlin ans Brandenburger Tor zur Großdemo gegen Kriegspolitik der Bundesregierung und Völkermord in Gaza!
