Sehr geehrte Damen und Herren,
Mein Name ist Jonas Abou-Zaher und ich vertrete eine Initiative, die sich gegen den internationalen Waffenhandel engagiert. Wir planen eine Demonstration am 26.02. gegen die Waffenmesse in Nürnberg.
Vom 26.02. bis zum 28.02.2024 wird auf dem Nürnberger Messegelände die ENFORCE TAC stattfinden (Link zu https://www.enforcetac.com/en).
Unter den Ausstellern finden sich auch israelische Waffenfirmen und Konzerne, die mit Israel kooperieren.
Im Vorfeld zur Messe wird mit einem Übungsgelände geworben, dem sogenannten Enforce Tac Village, indem auf arabisch aussenden Puppen geschossen werden soll.

Im Angesicht der aktuellen humanitären Katastrophe im Gazastreifen und der Tatsache, dass sich Israel aktuell vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag wegen des Vorwurfes, einen Genozid an den Palästinensern zu verüben,
verantworten muss, ist ein solch rassistische Schießbude inakzeptabel.

In seinem vorläufigen Urteil vom 26.01.2024 erkennt der Internationale Gerichtshof in Den Haag an, dass die Möglichkeit besteht, dass Israel einen Genozid an den Palästinensern in Gaza begeht.
Ein Monat nachdem der IGH seine Forderungen an Israel gestellt hat, ist die Situation in Gaza unverändert katastrophal und Israel macht keine Anstalten, den Aufforderungen des IGH Folge zu leisten.

Daher wollen wir am 26.02.2024 gegen den Genozid in Gaza und für eine sofortige Waffenruhe demonstrieren und in Nürnberg

15:30 Uhr, Annapark, Nürnberg-Südstadt, 90459 Nürnberg 

ein Zeichen gegen den internationalen Waffenhandel setzen.
Wie kann es sein, dass Nürnberg, die „Stadt der Menschenrechte“ v.a. israelischen Waffenfirmen eine Bühne bietet, während Israel in Den Haag gerade wegen Genozid angeklagt wurde?

Gemeinsam mit dem Palästinakomitee Stuttgart e.V. und der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V. organisiert die palästinensische Community in Nürnberg am 26.02.2024 unter dem Titel „Keine Waffen für den Genozid“ eine Demonstration gegen die ENFORCE TAC.
Nach einer Anfangskundgebung im Annapark (Nürnberger Südstadt) laufen wir zum Osteingang des Nürnberger Messegeländes.
Dort werden Vertreter der palästinensischen Community, der Jüdischen Stimme, des Palästinakomitees, des Offenen Treffens gegen Krieg und Militarisierung sowie Huda Ammori von Palestine Action aus dem Vereinigten Königreich reden.
Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie über die Demonstration und die ENFORCE TAC berichten würden und laden sie hiermit zur Demonstration ein. Falls Sie noch Fragen haben, können Sie sich gerne bei uns melden:
jonas-abou-zaher@outlook.de  oder +49 151 15502 384
Vielen Dank im Voraus für Ihr Interesse.
Friedliche Grüße,
Jonas Abou-Zaher