Sei dabei!

Hallo liebe Friedensfreunde in Norddeutschland,
das Hamburger Forum ruft heute 22.11. in Hamburg zu einer unterstützenswerten Protestversammlung gegen den Flugzeugträger Queen Mary im Hamburger Hafen und die Militarisierung unserer Gesellschaft auf.
👉Freitag, den 22. November
👉15 Uhr am Park Fiction (U-Landungsbrücken oder S-Reeperbahn) Der Protest soll gegenüber von Steinwerder bis zur Dunkelheit sichtbar sein.
Seit Montag ist der englische Flugzeugträger „Queen Elizabeth“ zu Gast in Hamburg. Er liegt am Kreuzfahrtterminal Steinwerder, laut NDR weil „die Wasserschutzpolizei das Kriegsschiff dort besonders gut abschirmen kann“. Das Ungetüm nimmt an einer NATO-Übung teil und bietet Platz für 1.450 Besatzungsmitglieder und 40 Kampfflugzeuge. Dieser „militärische Freundschaftsbesuch“ soll ein Zeichen der engen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Großbritannien sein. Wir meinen: Dafür gäbe es auch andere, zivilgesellschaftliche Zeichen! Noch stärker als bei uns haben sich die sozialen Bedingungen in England seit Jahren stetig und dramatisch verschlechtert! Auch in England frisst die Aufrüstung Mittel, die eigentlich für ganz andere Zwecke gebraucht würden. Die zunehmende Militarisierung unserer Gesellschaft bedeutet keineswegs größere Sicherheit! Die Aufrüstung in unserem Land wie auch in England erhöhen die Kriegsgefahr und gefährden unser aller Leben! https://www.friedensbuendnis-norddeutschland.de/index.php/aktionen/1483-protestversammlung-gegen-flugzeugtraeger-queen-mary-im-hamburger-hafen
Hafenausbau für zivile Zwecke – JA! Missbrauch der Häfen für militärische Zwecke – NEIN!
Die Wirtschafminister und -senatorinnen der fünf Küstenländer trafen sich in Oldenburg am 14.11.2024 und forderten – wie schon seit Jahren – eine kräftige Aufstockung der Bundesmittel für den Hafenausbau im Rahmen einer nationalen Hafenstrategie. Diese Hafeninfrastruktur diene der deutschen Wirtschaft insgesamt, deshalb könne das nicht nur von den norddeutschen Bundesländern allein aus deren Landeshaushalten gestemmt werden. Das ist ein unterstützenswertes Anliegen, erleben wir doch – nicht nur in diesem Sektor – eine drastische Vernachlässigung von Investitionen in unsere elementare Infrastruktur. – Schräg und abzulehnen ist die ganze Sache, wenn die Wirtschaftsminister unsere Steuern einsetzen wollen für den Ausbau von Kriegshäfen.
https://www.friedensbuendnis-norddeutschland.de/index.php/theme-styles/aufruestung-im-norden/1484-hafenausbau-fuer-zivile-zwecke-ja-missbrauch-der-haefen-fuer-militaerische-zwecke-nein
Deutsche Marine wird mit Steuermillionen für grundgesetzwidrige imperiale Missionen fit gemacht.
Neue Fregatten (F126 und F 127) sollen rund um die Uhr vor fremden Küsten kreuzen, z.B. im südchinesischen Meer – wie schon zu Kaisers Zeiten. Die Mannschaften sollen künftig während des langen Einsatzes ausgetauscht werden; für jedes Kriegsschiff gibt es dann zwei vollständige Besatzungen, die ein- und ausgeflogen werden. Für deren Unterbringung und Schulung braucht es diese 250 Millionen Euro teuren Gebäude auf dem Marinestützpunkt in Wilhelmshaven, über deren Bau der NDR (mit Video) am 12.11.2024 berichtet: „…Hintergrund ist, dass die Soldatinnen und Soldaten durch ein Mehrbesatzungskonzept nicht mehr nur an Bord wohnen, sondern auch an Land. Die Mannschaften können sich dann schneller ablösen. Zudem entstehen auch Gebäude für Beschäftigte des Logistikzentrums der Bundeswehr und des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, hieß es. Damit lege man einen wichtigen Grundstein für die zukünftige Einsatzbereitschaft und Versorgung der Marine, so ein Sprecher des Baumanagements. Die ersten sechs Gebäude sollen im Herbst 2027 fertiggestellt sein….“ – Das ist Teil der 38 Baumaßnahmen des Verteidigungsministeriums. All das hat gar nichts mit Landesverteidigung, wofür die Bundeswehr ausschließlich gegründet wurde, zu tun. WIR BRAUCHEN DEN AUSBAU DER ZIVILEN HÄFEN FÜR FRIEDLICHEN HANDEL MIT ALLEN LÄNDERN DER WELT.
Aktionsforum des Friedensbündnis Norddeutschland in Schwerin am 10. November 2024
Insgesamt 35 Friedensaktivisten aus ganz Norddeutschland, Vertreter vielfältigster Friedensorganisationen aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern trafen sich am 10. November 2024 in Schwerin
zur Auswertung öffentlicher Aktionen in 2024, u.a. die Demo in Rostock am 5. Mai gegen die NATO Panzerverladung im Hafen und am 21. Oktober die überregional bekannt gewordene Kundgebung vor der Marinekaserne in Rostock, wo Verteidigungsminister Pistorius ein völkerrechtswidriges NATO-Marinekommando eröffnete.
zur Analyse der aktuellen geopolitischen Lage, der Aufrüstung in Norddeutschland und den daraus sich ergebenden Herausforderungen für die Friedensbewegung zur Aktionsplanung für das 1. Halbjahr 2025. Mehr Infos und Foto: https://www.friedensbuendnis-norddeutschland.de/index.php/wir-ueber-uns/gruendung/1471-aktionsforum-des-friedensbuendnis-norddeutschland-in-schwerin-am-10-november-2024
Unseren Newsletter abonnieren: https://www.friedensbuendnis-norddeutschland.de/index.php/newsletter
Friedensgrüße
i.A. Rodolfo Bohnenberger (aufstehen–Bremen)
https://friedensbuendnis-norddeutschland.de
https://odysee.com/@FriedensbuendnisNorddeutschland:4
https://t.me/FrieBueNORD
Veranstaltungshinweise: https://www.friedensbuendnis-norddeutschland.de/index.php/termine