Offener Brief: Karlspreis 2025 an die Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Verleihung des Karlspreises ist mir schon länger äußerst suspekt.

Doch mit der Wahl von Frau Ursula von der Leyen für den diesjährigen Karlspreis und der Begründung dafür haben Sie absolut den Vogel abgeschossen.

Abgesehen davon, dass diese Dame von niemandem gewählt wurde, also der demokratischen Legitimation völlig entbehrt (gleiches gilt für alle Kommissar*innen), ist sie entweder untauglich oder korrupt bis auf die Knochen. Das zeigte sie z. B. bereits in ihrer Funktion als Verteidigungsministerin in Sachen Sanierung der Gorch Fock.

Und als Kommissionspräsidentin setzte sie es u. a. fort mit der Bestellung von Corona-Impf-Dosen (Pfizer-Gate).

Die EU – eine bedeutende Kraft? – Das war vielleicht einmal.

Friedensstiftend, demokratisierend, partnerschaftlich? – Das ist die EU weniger denn je! Wie könnte das auch sein, wenn von Anfang an Aufrüstung in der Verfassung festgeschrieben war?

Vielleicht fallen Ihnen ein paar echte Werte ein, für die die EU steht? – Mir nicht!

Von wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit der EU kann keine Rede mehr sein, Im Gegenteil: Aufgrund des Boykotts billiger russischer Energie, der zahllosen antirussischen Sanktionen u. a. liegt die hiesige Wirtschaft am Boden.

Und das wirtschaftliche und soziale Wohlergehen der Bürger*innen lag insbesondere der Kommissionspräsidentin noch nie am Herzen. Wie auch, wenn die auserkorene Preisträgerin sich u. a. ausgerechnet von Black Rock beraten lässt

Falls die Verleihung des Karlspreises den Zweck verfolgt, die Propagandamaschine weiter zu füttern, wird Ihnen dies immer weniger gelingen.

Denn: Dass hier vieles oberfaul ist, der Fisch mithin vom Kopf her stinkt, und zwar ganz gewaltig, merken mittlerweile auch die letzten Bürger*innen.

Mir an Ihrer Stelle wäre diese Preisverleihung mehr als peinlich.

Ursula Mathern