Wir stehen auf, um dieses Land zu verändern. Keine Politikerin, kein Politiker, keine Partei wird unsere Probleme lösen, wenn wir es nicht selbst tun. Das Herz unserer Sammlungsbewegung sind unsere lokalen Aktionsgruppen, in denen alle, die unsere Ziele teilen, mitmachen können. Außerdem gibt es bundesweite Arbeitsgruppen, die sich beispielsweise mit der Konzeption von Kampagnen und Material beschäftigen – und in einem Koordinierungskreis zusammen kommen. Logistisch und finanziell unterstützt wird die Bewegung durch den Aufstehen Trägerverein Sammlungsbewegung e.V.

Wir haben kein vorgefertigtes Programm. Es gibt einen Gründungsaufruf der Initiatorinnen und Initiatoren. Er ist die grundsätzliche Haltung der Bewegung.

Lokale Aktionsgruppen

Engagiere dich vor Ort! Unser Ziel ist: Aufstehen-Aktionsgruppen in jedem Ort/ jedem Landkreis zu bilden. Wir nennen diese Gruppen bewusst Aktionsgruppen, denn bei Aufstehen soll es möglichst um gemeinsame Aktivitäten und Aktionen gehen und weniger um endlos lange Fachdebatten. Eine Bewegung muss sich schließlich bewegen. Aufstehen soll dort sichtbar und ein Thema werden, wo die Menschen wohnen, leben und arbeiten. Zur Karte mit den lokalen Aktionsgruppen in Deiner Nähe

Bundesweite Arbeitsgruppen

Gemeinsam sind wir stärker. Damit die Aktiven und Gruppen vor Ort voneinander profitieren und gemeinsam auftreten können, gibt es bundesweite Arbeitsgruppen. Darin engagieren sich Freiwillige und erarbeiten beispielsweise Material, kümmern sich um die Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen und Fundraising, Großveranstaltungen und Vernetzung zwischen den Regionen und Aktiven. Zur Liste der Arbeitsgruppen und Ansprechpartner/innen

Aus dem Maschinenraum

Was machen eigentlich die Arbeitsgruppen? Was passiert im Trägerverein? Im Maschinenraum gibt es Berichte von den Aktiven in den bundesweiten AG’s und Verein – Einblicke in die Arbeit und Möglichkeiten, sich einzubringen.

Der Trägerverein

Der Aufstehen Trägerverein Sammlungsbewegung e.V. wurde im August 2018 gegründet, um die Sammlungsbewegung wirtschaftlich und technisch zu unterstützen. Dazu gehört beispielsweise die Einrichtung eines Spendenkontos, die Unterstützung von Veranstaltungen und die Übernahme haftungsrechtlicher Verantwortung.  Mehr zum Verein und Vorstand

Strategie und Ausrichtung

Aufstehen will als Bewegung für alle Druck auf die etablierten Parteien ausüben, endlich wieder für eine gerechte und friedliche Gesellschaft einzustehen.
Ziel der Sammlungsbewegung ist es, alte Spaltungen zu überwinden und neue Mehrheiten in Deutschland und Europa zu ermöglichen. Das gesellschaftliche Klima muss sich wandeln, um den Gründungsaufruf politisch umzusetzen.

Aufstehen will denjenigen wieder eine Stimme geben, die sich von der Politik abgewandt haben und diejenigen zusammenführen, die aktuell vereinzelt kämpfen. Dabei zielt Aufstehen nicht auf ein einzelnes Thema, sondern auf eine grundlegende Veränderung der Gesellschaft.

Der Gründungsaufruf ist der inhaltliche Rahmen der Bewegung, spezifische Forderungen entstehen in einem gemeinsamen Prozess, der durch eine Arbeitsgruppe angestoßen wird.

Kampagnen zu zentralen Forderungen verhelfen Aufstehen zu Sichtbarkeit und Einfluss auf die öffentliche Debatte. Kampagnenerfolge motivieren weitere Aktive zum Engagement in der Sammlungsbewegung.

Parteien sollen durch den Druck der Bewegung für eine Politik im Sinne des Gründungsaufrufs gewonnen werden. Neben Kampagnen zu bestimmten Forderungen ist dies zum Beispiel dadurch möglich, dass Aufstehen Kandidat/innen fördert, die den Gründungsaufruf teilen oder Aufstehen-Unterstützer/innen auf offenen Listen von Parteien kandidieren.

Struktur und Arbeitsweise

Die dezentrale Struktur der Sammlungsbewegung ermöglicht es allen Unterstützer/innen und Gruppen im Rahmen des Gründungsaufrufs selber politisch aktiv zu werden und gleichzeitig gemeinsam als Bewegung zu wachsen und Schlagkraft zu gewinnen.

Aufstehen ist eine basisdemokratische Bewegung. Aufstehen-Unterstützer/in ist jede/r, der/die sich für die Ziele von Aufstehen einsetzt. Zur Teilnahme an bewegungsinternen Abstimmungen über Kampagnen oder Forderungen ist eine persönliche Registrierung online nötig.

Eine formelle Mitgliedschaft wie in Parteien gibt es bei Aufstehen nicht. Auch führt Aufstehen kein kompliziertes System von Wahlen und Delegierten ein. Die Bewegung soll ohne Hürden für die Mitarbeit aller offen sein, möglichst wenige Ressourcen für Verwaltung binden und sich nicht in der Bürokratie von Parteien inklusive interner Machtkämpfe verlieren.

Jede/r Aufstehen-Unterstützer/in kann die Richtung der Sammlungsbewegung direkt beeinflussen – durch die Teilnahme an Abstimmungen online, in den Aufstehen-Gruppen vor Ort sowie durch die Mitarbeit in Arbeitsgruppen (inklusive der Möglichkeit zur Gründung neuer Gruppen).

Gruppen & Werkzeuge

Aufstehen-Gruppen sind der Kern der Sammlungsbewegung. Durch sie findet der Aufbau der Bewegung nach innen und das Wachstum von Aufstehen durch gemeinsame Aktionen nach außen statt. Die Gruppen…

  • … agieren im Rahmen des Gründungsaufrufs autonom und organisieren sich nach ihren Bedürfnissen.
  • … treffen Entscheidungen innerhalb der Gruppe nach Möglichkeit im Konsens und sind grundsätzlich offen für alle interessierten Aufstehen-Unterstützer/innen.
  • … entstehen zur Arbeit in einer Region, einer Stadt oder einem Viertel, zu einem inhaltlichen Thema oder bundesweit zu praktischen Fragen wie Aufbau und Pflege der Aufstehen-Plattformen. Bei letzteren können im Einzelfall praktische Bedingungen zur Mitarbeit bestehen – etwa bei Verpflichtungen zum Datenschutz oder notwendigen Fähigkeiten etwa im technischen Bereich.
  • …erwerben keinen Alleinvertretungsanspruch einer Region oder eines Themas. Konstruktive Zusammenarbeit ist Kern der Sammlungsbewegung, aber niemand kann die Gründung neuer Gruppen versagen.
  • …bestehen aus mindestens drei Aufstehen-Unterstützer/innen und treffen sich regelmäßig für Aktionen, Veranstaltungen oder Projekte des Bewegungsaufbaus. Es besteht keine maximale Größe, aber die aktive Mitarbeit aller Mitglieder ist in kleineren Gruppen oft höher, sodass ab 15 regelmäßig Aktiven eine Teilung Vorteile haben kann.
  • …benennen zwei Aufstehen-Unterstützer/innen nach Möglichkeit unterschiedlichen Geschlechts und nicht der gleichen politischen Partei als Ansprechpartner für Interessierte und zur Vernetzung zwischen unterschiedlichen Gruppen. Bei bundesweiten Gruppen zu praktischen Fragen besprechen diese Querschnittsfragen in einem wöchentlichen KoKreis mit den übrigen bundesweiten Arbeitsgruppen und dem Vorstand des Aufstehen-Trägervereins.
  • … veröffentlichen ihre Treffen und Aktionen über eine Aufstehen-Aktions- und Veranstaltungskarte.
  • … erhalten bei Bedarf und nach Möglichkeit logistische Unterstützung durch den Aufstehen-Trägerverein, etwa bei  Raumbuchungen oder der Verwaltung von Spenden.
  • ….können perspektivisch in zentralen Bereichen des Bewegungsaufbaus durch hauptamtliche Kräfte unterstützt werden, etwa aus Spenden an den Trägerverein finanziert. Die Entscheidungsfindung der Gruppen im Konsens wird dadurch nicht verändert.
  • …haben ebenfalls perspektivisch die Möglichkeit zur praktischen Vernetzung und zum fortdauernden Aufbau der Bewegung Aufstehen-Kongresse regional oder bundesweit durchzuführen.

Aufstehen-Werkzeuge ermöglichen eine breite und gleichwertige Beteiligung aller Aktiven.

  • Eine Aufstehen-Aktionsbörse gibt allen Aufstehen-Unterstützer/innen und Aufstehen-Gruppen online die Möglichkeit, Aktionsideen und -vorschläge mit der ganzen Bewegung zu teilen und – bei koordinierten Aktionen oder Kampagnen – auszuwählen. Auch Abstimmungen zu Forderungen oder anderen Themen sind über die Börse möglich.
  • Eine Aufstehen-Aktions- und -Veranstaltungskarte ermöglicht allen Aufstehen-Gruppen online das dezentrale Eintragen von Aktionen und Terminen (samt Einladung aller Unterstützer/innen im geografischen Umkreis) und ist somit zentrale Anlaufstelle für Unterstützer und Interessierte.
  • Die Aufstehen-Kanäle bei Social Media verbreiten die zentrale Botschaft der Bewegung über die bisherigen Unterstützer hinaus und machen gleichzeitig Arbeit, Aktionen und Veranstaltungen der Aufstehen-Gruppen der ganzen Bewegung zugänglich.
  • Gemeinsame Kommunikationswerkzeuge ermögliche den Austausch von Aufstehen-Unterstützer/innen über die Aufstehen-Gruppen hinweg.

Administrative Aufgaben der aktuellen Länderverantwortlichen werden perspektivisch weitgehend durch die Aufstehen-Werkzeuge ermöglicht. Angebote zur bundesweiten Vernetzung von Aufstehen-Gruppen lassen sich in einer Arbeitsgruppe zusammenführen. Aufstehen-Gruppen sind überdies frei, Personen zu bestimmen, die sie bei der regionalen Vernetzung unterstützen.

Der Aufstehen-Trägerverein ist aus den Aufstehen-Initiator/innen hervorgegangen und ist als eingetragene Rechtsperson satzungsgemäß Dienstleister der Bewegung zum Beispiel durch das Verwalten von Spenden, den Schutz der Daten der Aufstehen-Unterstützer/innen oder die Unterstützung von Aufstehen-Gruppen. Er hat keinen exklusiven Anspruch, die Bewegung zu repräsentieren. Ein Aufstehen-Basisrat (Aufsichtsrat), zusammengesetzt aus 10 per Los bzw. aus Vorschlägen der Aufsehen-Basis für ein Jahr benannten Aufstehen-Unterstützer/innen, soll in Zukunft die die Arbeit des Trägervereins prüfen und kontrollieren. Weitere Aufstehen-Initiator/innen können einen Beiratder Bewegung formieren, um bei politischen und inhaltlichen Fragen ihre Erfahrung einzubringen.